Bertrandt sei derzeit komplett ausgelastet, so Ludwig, man habe allein im letzten Jahr die Zahle der Mitarbeiter von 6.500 auf 9.500 erhöht. In diesem Jahr wurden bereit tausend neue Stellen geschaffen. Außerdem seien die Treiber für Betrandt weiterhin intakt: "Das sind zum einen Bedarf an alternativen Antriebstechnologien, der alle Automobil-OEMs umtreibt. Da braucht man Support von Ingenieursdienstleistern wie Bertrandt. Zum anderen hat man das Thema Modellvielfalt. Es werden immer weitere Nischen mit neuen Fahrzeugen bestückt, allein die deutschen OEMS werden die Anzahl der Modelle bis 2015 um weitere vierzig Prozent ausbauen", so der Analyst. Schließlich gebe es noch das allgemeine Thema der Emissionsreduzierung bei bestehenden Kraftstoffmotoren. Insgesamt hängen die Wachstumstreiber eng mit Forschungs- und Entwicklungarbeit zusammen und "das spielt Bertrandt in die Karten." Entwicklung auf dem europäischen Automarkt beobachten Anleger und Analysten jedoch mit Sorge. Und auch Christian Ludwig sieht hier keine kurzfristige Verbesserung der Situation. Allerdings sei der europäische Markt bereits das dritte Jahr in Folge rückläufig, die Talsohle dürfte also bald erreicht sein. Nichtsdestoweniger ist die Situation für Bertrandt weniger kritisch: "Man arbeitet mit OEMS zusammen, die sehr viel Exportgeschäft haben und nicht so sehr abhängig sind vom europäischen Markt." Sehen Sie das gesamte Interview zu Bertrandt mit Christian Ludwig im Video!


