Chaos am Frankfurter Flughafen: Der
Streik der Flugbegleiter der Lufthansa
Das wollte der Flughafenbetreiber Fraport
UFO: SEHR BALD FOLGEN WEITERE STREIKS
Die Lufthansa hatte die Gewerkschaft Ufo angesichts des Streiks aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Das von der Airline vorgelegte Angebot sei dafür eine ausreichende Grundlage, sagte Lufthansa-Sprecher Klaus Walther am Freitagmorgen am Frankfurter Flughafen. Im Streikzeitraum von 05.00 bis 13.00 Uhr umfasst der Lufthansa-Flugplan in Frankfurt 360 Flüge. Die Airline veröffentlicht eine laufend aktualisierte Liste der gestrichenen Flüge auf ihrer Website www.lufthansa.com.
Die Gewerkschaft hatte am Dienstag nach dem Scheitern langwieriger Verhandlungen den Streik ausgerufen, dem die Mitglieder schon vorab zugestimmt hatten. Ufo hatte zunächst nur das Kabinenpersonal in Frankfurt zum Streik aufgerufen - von einige kleineren Aktionen und Warnstreiks in der Vergangenheit abgesehen ist es der erste Arbeitskampf der Gewerkschaft. Das könnte sich nun ändern, betonte ein UFO-Sprecher: "Es werden sehr bald weitere Streikmaßnahmen stattfinden. Und zwar so lange, bis die Lufthansa sich eines Besseren besinnt."/hqs/DP/fn
ISIN DE0008232125 DE0005773303
AXC0133 2012-08-31/12:04
