Ex-Barclays-Boss Bob Diamond zeigte sich vor den britischen Finanzausschuss fast versöhnlich und gab sogar Fehler zu. Die Bank of England sei an dem Skandal aber nicht ganz unschuldig, sagte er.
Der zurückgetretene Barclays-Chef Bob Diamond hat Versäumnisse bei der Zinsaffäre in seiner Bank eingeräumt. Es seien "klare Fehler" gemacht worden und es habe "verwerfliches Verhalten" gegeben. Die Verantwortlichen seien auch zur Rechenschaft gezogen worden, sagte Diamond am Mittwoch vor dem Finanzausschuss des britischen Unterhauses. Die Kritik an der britischen Zentralbank, zuvor in Unterlagen der Bank öffentlich gemacht, wiederholte Diamond vor dem Ausschuss nicht. Er gehe nicht davon aus, dass die Aussagen des stellvertretenden Zentralbankchefs Paul Tucker als Aufforderung zur Manipulation des Liborsatzes zu verstehen gewesen seien. "Ich hatte nicht das Gefühl, ...
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