Wettbewerbswidrige Preisabsprachen im Schienenbereich kommen führende Hersteller teuer zu stehen. Das Bundeskartellamt hat Bußgelder von insgesamt 124,5 Millionen Euro verhängt. Den Großteil muss mit 103 Millionen Euro die ThyssenKrupp AG zahlen.
Vossloh und voestalpine kommen mit 13 Millionen bzw 8,5 Millionen Euro vergleichsweise glimpflich davon. Die Hersteller und Lieferanten von Schienen haben laut Kartellamt wettbewerbswidrige Absprachen zu Lasten der Deutschen Bahn AG getroffen. Die Geldbußen sind noch nicht rechtskräftig. Gegen die Bescheide kann Einspruch eingelegt werden.
Mit den Bußgeldbescheiden ist lediglich ein erster Teil des Verfahrens abgeschlossen. Das Bundeskartellamt wird den Schwerpunkt der Ermittlungen im Schienenkartell auf weitere Bereiche verlagern, unter anderem auf Schienen und Weichen für regionale und lokale Nachfrager.
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July 05, 2012 04:16 ET (08:16 GMT)
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