Schwache Daten vom heimischen Arbeitsmarkt haben die wichtigsten US-Indizes am Freitag ins Minus gezogen. In den USA waren im Juni weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Im Monatsvergleich war die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um 80.000 Stellen gestiegen, Volkswirte hatten hingegen mit einem Zuwachs um 100.000 Stellen gerechnet. Ferner war es der dritte Monat in Folge mit einem Stellenplus unter dieser runden Marke.
Der Dow Jones Industrial
ARBEITSMARKTDATEN ENTTÄUSCHEN
"Nach den gestrigen, unerwartet guten Daten zur Beschäftigung im Privatsektor haben die aktuellen US-Arbeitsmarktdaten schon etwas enttäuscht", sagte Händler Markus Huber von ETX Capital. Der Trend bezüglich der Schaffung neuer Arbeitsplätze sei weiterhin negativ. "Zudem sind die Arbeitsmarktdaten noch nicht schlecht genug, um die Notenbank zu weiteren Stimulierungsmaßnehmen zu bewegen. Dies sollte sich zumindest kurzfristig negativ auf die Aktienmärkte auswirken."
Unternehmensseitig gaben die Amazon-Aktien
FACEBOOK UND YAHOO VERSÖHNEN SICH
Nach einer wochenlangen Schlammschlacht um angeblich nachgeahmte Ideen haben sich ferner Facebook und Yahoo versöhnt. Wie das gewöhnlich gut unterrichtete Technologieblog "All Things Digital" vor Ertönen der Schlussglocke berichtete, haben sich die zwei Internetkonzerne zusammengerauft und wollen nun sogar enger zusammenarbeiten. Demnach sollen zum einen wichtige Patente künftig gegenseitig genutzt werden dürfen. Zum anderen würden Facebook und Yahoo gemeinsam Werbung verkaufen. Das wiederum wäre ein Angriff auf den Suchmaschinen-Primus Google, dessen Haupteinnahmequelle ebenfalls das milliardenschwere Anzeigengeschäft im Internet ist. Nach Börsenschluss wurde die Vereinbarung offiziell verkündet.
Die Titel von Google
ALCOA VOR START DER BERICHTSSAISON SEHR SCHWACH
Im Dow büßten die konjunktursensiblen Aktien des
Stahlherstellers Alcoa
Außerhalb des Dow sackten die Titel von Navistar
ISIN US2605661048 XC0009694271 US6311011026 US78378X1072
AXC0232 2012-07-06/22:34