Die Räumungsverkäufe bei Schlecker drücken den Umsatz der gesamten Drogeriemarktbranche, zeigt eine Analyse der GfK. Zudem nutzten viele Verbraucher die Rabattschlacht, um im großen Stil Shampoo, Seife & Co. zu bunkern. Nun stockt der Absatz von Markenprodukten – wenn auch nur vorübergehend.
Der Schrecken der deutschen Konsumgüterbranche hat einen Namen: Horst Thiele. Der Rentner und Protagonist in einem YouTube-Video, das derzeit die Runde macht, kaufte jüngst eine Schlecker-Filiale in Brandenburg an der Havel leer. Er hortete Dutzende Packungen Toilettenpapier, verteidigte seine Beute gegen andere Kunden, die auch von Ausverkaufsrabatten von bis zu 70 Prozent bei der insolventen Drogeriekette profitieren wollten. "Das reicht für ein Jahr", kommentierte Thiele, bevor er die Ware in einem Taxi verstaute.
Der inzwischen auf "Schlecker-Opa" getaufte Internet-Held mag ein Extremfall sein. Doch tatsächlich bewirkten die Räumungsverkäufe von Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz offenbar, dass Kunden Seife und Shampoo im großen Stil bunkerten. In einer Analyse des Marktforschers GfK heißt es, viele Haushalte hätten sich "dank attraktiver Promotions in vielen Warengruppen ausreichend bevorratet". Die Drogeriebranche "wird folglich ...
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