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Nestlé: Attraktive Akquisition | ||||||||||||||||
| Ganz gleich, durch welche Krise die Finanzmärkte
in der zurückliegenden Dekade auch
erschüttert wurden: Die Aktie des Schweizer
Nahrungsmittelherstellers Nestlé geriet zu
keinem Zeitpunkt wirklich massiv unter
Druck. Gewaltige Kurssprünge verzeichnete
die Aktie zwar nicht, doch ging es stetig
bergauf. Wie sich das Papier künftig entwickeln
wird, ist vor allem in so turbulenten
Zeiten wie derzeit kaum seriös zu prognostizieren.
Die Chancen, dass der langfristige
Aufwärtstrend anhält, stehen aber nicht
schlecht. Nach einem gelungenen Start in
das neue Jahr gibt sich das Management
auch für das Gesamtjahr zuversichtlich. So
wird etwa beim organischen Wachstum ein Zuwachs zwischen 5 und 6 Prozent anvisiert.
Dass der Konzern fest damit rechnet, dieses
Ziel zu erreichen, ist wohl auch mit den - im
Vergleich zu 2010 und 2011 - wahrscheinlich
recht moderaten Rohstoffpreisanstiegen
in 2012 zu erklären.
Langfristig lukrativ Doch es sind vor allem die langfristigen Aussichten, die Mut machen - vor allem nach der rund neun Milliarden Euro schweren Übernahme der Babynahrungssparte des US-Pharmakonzerns Pfizer. Grund: Durch diese Akquisition stärkt der weltweit größte Nahrungsmittelkonzern vor allem seine Position in den wachstumsstarken Schwellenstaaten. Rund 85 Prozent der Umsätze fuhr Pfizer mit dieser Sparte in den Emerging Markets ein - also jenen Regionen, in denen etwa 82 Prozent der Weltbevölkerung leben und rund 90 Prozent aller Neugeborenen das Licht der Welt erblicken.
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