FRANKFURT--Die Europäische Zentralbank hat dem Geldmarkt des Euroraums wie beabsichtigt 211,5 Milliarden Euro über ein siebentägiges Refinanzierungsgeschäft entzogen. Wie die EZB bereits am Montag mitgeteilt hatte, entspricht das dem Volumen der Staatsanleihen, die sie im Rahmen ihres Wertpapierkaufprogramms (SMP) erworben hat und die sich am Freitag vergangener Woche noch in ihrer Bilanz befanden. In der Vorwoche hatte die EZB 210,5 Milliarden Euro absorbiert.
Die Differenz ergibt sich nach EZB-Angaben aus der vierteljährlichen Neubewertung dieser Wertpapiere. Beim Liquiditätsabzug wird auf eine halbe Milliarde auf- oder abgerundet.
Die EZB hat zugesagt, den Liquiditätseffekt ihrer Anleihekäufe zu neutralisieren, damit ein Einfluss auf die geldpolitische Ausrichtung ausgeschlossen ist.
Der marginale Zuteilungssatz betrug 0,03 Prozent nach 0,26 Prozent in der Vorwoche, der gewogene Durchschnittssatz stellte sich auf 0,02 Prozent nach 0,26 Prozent. Insgesamt erhielt die EZB Gebote von 95 (62) Instituten über 424,810 (288,426) Milliarden Euro. Das Geschäft wird am 11. Juli valutiert und am 18. Juli fällig.
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July 10, 2012 07:02 ET (11:02 GMT)
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