Die Euro-Krise und eine schwache globale Konjunktur macht die Anleger zurückhaltend. Dementsprechend niedrig waren die Umsätze und groß die Schwankungen an den Börsen. Der Dax bleibt unbeständig.
Die Lage an den Märkten ist ernst. Die Schuldenkrise ist ungelöst und eine Lösung scheint nicht in Sicht. Außerdem entwickelt sich die globale Konjunkturflaute immer deutlicher zu einer globalen Rezession. Für viele Anleger Grund genug sich heute von den Aktienmärkten fernzuhalten. Bei niedrigen Umsätzen schloss der Dax heute 0,2 Prozent im Plus auf 6.454 Punkte. Die zweite Reihe gab heute deutlich nach. Der MDax lag am Ende rund 1,2 Prozent im Minus auf 10.435 Punkte und der TecDax sank um 1,2 Prozent auf 751 Zähler.
Im gesamten Tagesverlauf durchlief der Dax mehrere Auf- und Abwärtsbewegungen. Bei den niedrigen Umsätzen wirkten sich Spekulationen besonders stark aus. So ließ die Sorge, Italien könnte wie Spanien von den Geldern des ESM schöpfen, den Dax am Vormittag deutlicher ins Minus fallen. Zur Mittagszeit sorgte dann das Gerücht, die US-Notenbank Fed könne sich im Zuge der Veröffentlichung der Juni-Sitzungsprotokolle zu weiteren geldpolitischen Lockerungen hinreißen, für einen steigenden Leitindex. In der Spitze erreichte der Dax einen Kurs von 6.497 Punkten. Doch die Zuversicht ebbte schnell ab und viele Anleger ruderten zurück. Nach Eröffnung der US-Börsen versuchte sich der Dax dann an einer Aufholjagd, doch die scheiterte schnell. Am Ende reichte es nur für ein mageres Plus.
Vor allem die Sorge um die Euro-Zone beunruhigt die Anleger. Öl ins Feuer warf aber nicht Griechenland, Spanien oder Italien. Diesmal war der Hauptauslöser der Nervosität in Deutschland auszumachen. In Karlsruhe wird über die Verfassungswidrigkeit des ESM und des Fiskalpakts verhandelt. Einige Experten halten einen positiven Abschluss der Verhandlung für sehr wahrscheinlich. "Vom Bundesverfassungsgericht droht mit ...
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