BMW-Chef Norbert Reithofer fürchtet massive negative Folgen für die deutsche Wirtschaft, sollte die Euro-Zone auseinanderbrechen. Sein Unternehmen sieht er trotz Eurokrise auf Rekordkurs.
Der bayerische Autokonzern BMW hat eindrücklich vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone gewarnt. "Bei einer Rückkehr zur D-Mark hätte Deutschland mit einer massiven Aufwertung zu kämpfen, die das deutsche Exportwunder weitgehend zunichte machen würde", sagte BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer dem Handelsblatt. "Die wirtschaftlichen Folgen wären gravierend." Als einer der ersten großen Wirtschaftsführer in Deutschland stellte sich Reithofer klar hinter die Ergebnisse des jüngsten EU-Gipfels und die Zugeständnisse von Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Ich würde sagen, dass der Gipfel Teil der Lösung ist", sagte der BMW-Boss.
Italien und Spanien hatten beim jüngsten EU-Gipfel Zugeständnisse von Deutschland beim Euro-Rettungsfonds erzwungen. Künftig sollen nicht nur direkte Bankenhilfen möglich sein, sondern auch der Aufkauf von Staatsanleihen reformwilliger ...
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