Die Zentralbanken in Amerika und Japan bleiben vorsichtig und wollen nicht vorschnell die Zinsen weiter senken. Die Aktienmärkte begleiten die zurückhaltende Geldpolitik mit Kursverlusten.
Der Dax tendiert vorbörslich leichter. Am Mittwoch war das Marktbarometer noch mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 6.453 Punkten aus dem Handel gegangen. Doch Verluste an Wall Street und in Tokio drücken auf die Stimmung.
Heute kommen deutsche Großhandelspreise aus dem Juni (8 Uhr), US-Ein- und -Ausfuhrpreise und US-Arbeitsmarktdaten (14:30 Uhr) sowie Daten zum US-Staatshaushalt im Juni (20 Uhr). Philip Morris berichtet über die Dividende, Südzucker und Wilex legen Zahlen vor, Burberry lädt zur Hauptversammlung.
Die Wall Street hatte am Mittwoch enttäuscht auf die Zurückhaltung der US-Notenbank bei der Stützung der Wirtschaft reagiert und den fünften Tagesverlust in Folge verbucht. Die wichtigsten Indizes bewegten sich zwar nur geringfügig, aber die Kursverluste überwogen. "Wir sehen wirklich keine klaren Anzeichen dafür, dass die Fed (einem dritten großen Programm von Anleihekäufen) näher gekommen ist als bei der vorangegangen Sitzung", erklärte Omer Esiner von Commonwealth Foreign Exchange. Auch die Lage der globalen Konjunktur sowie die Schuldenkrise bereiteten den Investoren weiter Kopfzerbrechen. "Es herrscht Unsicherheit über das Wohl der Weltwirtschaft, und die meisten hoffen auf eine schnellere Lösung der Schuldenkrise, als sie die Politiker präsentieren können", beschrieb Andrew Wilkinson von Miller Tabak & Co die Gemütslage der Anleger. "Deshalb mangelt es an Bereitschaft, neue Handelsstrategien auszuprobieren." Der Dow-Jones-Index der Standardwerte büßte 0,4 Prozent ein auf 12.604 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1341 Punkten und veränderte sich damit nicht. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,5 Prozent ...
Den vollständigen Artikel lesen ...