Der Wechselrichterhersteller SMA Solar kommt einfach nicht zur Ruhe. In der
abgelaufenen Handelswoche meldete Centrotherm Photovoltaics Insolvenz an und
erhöhte damit den Druck auf die Aktie. Charttechnisch betrachtet ist die
höchste Alarmstufe erreicht.
Die Kursentwicklung bei SMA Solar Technology ist ein einziges Trauerspiel.
Allein in diesem Jahr hat der Marktführer bei Wechselrichtern für die
Solarindustrie rund die Hälfte seines Börsenwertes verloren. Gegenüber den
Höchstkursen im Jahr 2010 bei über 100 Euro beträgt der Verlust sogar circa
80 Prozent.
Fallendes Messer
SMA Solar ist ein Paradebeispiel für ein "fallendes Messer". Am Freitag, dem
13. (Juli) markierte die Aktie ihren vorläufigen Tiefpunkt, indem sie auf
ein neues Allzeittief bei 21 Euro abstürzte. Bereits tags zuvor hatte der
Kurs mit 22,38 Euro kurzzeitig das bisherige Tief vom 14. Juni (22,50 Euro)
unterschritten. Auch die Unterstützung in Form des 2008er-Tiefs bei 23 Euro
konnte dabei nicht helfen.
Ein charttechnisches Kursziel lässt sich nach dem Fall unter die letzten
Unterstützungen schwer ermitteln. Angesichts der Tatsache, dass die
TecDAX-Aktie am Freitag in einem festen Gesamtmarkt wieder zu den größten
Verlierern zählte, dürfte die 20-Euro-Marke nicht mehr lange Bestand haben.
Short bleiben!
Bei SMA Solar hält DER AKTIONÄR deshalb bis auf Weiteres an der
Short-Empfehlung aus Ausgabe 11/2012 fest. Das Papier mit der WKN RBS 78S
notiert mittlerweile 60 Prozent im Plus und hat damit den Zielkurs (2,75
Euro) überschritten. Da der Hebel des Zertifikats inzwischen auf 0,7
zusammengeschrumpft ist, können interessierte Anleger auf den Schein mit der
WKN AA4 4HE (aktueller Kurs 1,57 Euro; Hebel 1,4) umsteigen.
Mehr Informationen, Nachrichten und Empfehlungen finden Sie im Internet
unter www.deraktionaer.de
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum
Abschluss bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS
/ HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter www.deraktionaer.de +++ (END) Dow Jones NewswiresJuly 16, 2012 03:28 ET (07:28 GMT)
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erhöhte damit den Druck auf die Aktie. Charttechnisch betrachtet ist die
höchste Alarmstufe erreicht.
Die Kursentwicklung bei SMA Solar Technology ist ein einziges Trauerspiel.
Allein in diesem Jahr hat der Marktführer bei Wechselrichtern für die
Solarindustrie rund die Hälfte seines Börsenwertes verloren. Gegenüber den
Höchstkursen im Jahr 2010 bei über 100 Euro beträgt der Verlust sogar circa
80 Prozent.
Fallendes Messer
SMA Solar ist ein Paradebeispiel für ein "fallendes Messer". Am Freitag, dem
13. (Juli) markierte die Aktie ihren vorläufigen Tiefpunkt, indem sie auf
ein neues Allzeittief bei 21 Euro abstürzte. Bereits tags zuvor hatte der
Kurs mit 22,38 Euro kurzzeitig das bisherige Tief vom 14. Juni (22,50 Euro)
unterschritten. Auch die Unterstützung in Form des 2008er-Tiefs bei 23 Euro
konnte dabei nicht helfen.
Ein charttechnisches Kursziel lässt sich nach dem Fall unter die letzten
Unterstützungen schwer ermitteln. Angesichts der Tatsache, dass die
TecDAX-Aktie am Freitag in einem festen Gesamtmarkt wieder zu den größten
Verlierern zählte, dürfte die 20-Euro-Marke nicht mehr lange Bestand haben.
Short bleiben!
Bei SMA Solar hält DER AKTIONÄR deshalb bis auf Weiteres an der
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notiert mittlerweile 60 Prozent im Plus und hat damit den Zielkurs (2,75
Euro) überschritten. Da der Hebel des Zertifikats inzwischen auf 0,7
zusammengeschrumpft ist, können interessierte Anleger auf den Schein mit der
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