"Die Energiefrage darf nicht zur sozialen Frage des 21. Jahrhunderts werden", betont der hessische Landesvorsitzende Thorsten Schäfer- Gümbel. Mit dem Kurs grenzt sich die Partei zugleich von den Grünen ab. "Wir haben einen völlig anderen Zugang zur Energiewende als die Grünen", so Schäfer-Gümbel, "wir machen Energiepolitik nicht nur für diejenigen, die sich problemlos höhere Preise leisten können." In der Partei schwelt seit längerem ein Streit zwischen Umwelt- und Wirtschaftspolitikern.
Im Juni kam es im Parteivorstand zu Diskussionen, ob die Subventionen für energieintensive Betriebe gekürzt werden sollten oder nicht. Eine Lösung soll im Herbst erarbeitet werden.