Nicht alle Banken zeigen sich offenbar bei
den weltweiten Ermittlungen zum Libor-Skandal kooperationsbereit.
Ausgerechnet die größtenteils verstaatlichte britische Großbank
Royal Bank of Scotland (RBS)
Den Gerichtsakten zufolge, aus denen das Blatt zitiert, beruft sich die Bank aber auf britische Gesetze, die es ihr unmöglich machten, die Dokumente herauszugeben. Zudem würde die Einreichung zunächst eine unverhältnismäßig umfangreiche Suche nötig machen und gegen das Recht verstoßen, sich selbst nicht belasten zu müssen.
Seit Jahren ermitteln Aufsichtsbehörden in der ganzen Welt gegen
Großbanken wegen des Versuchs der Manipulation der Zinssätze. In
Kanada interessieren sich die Ermittler besonders für Libor-Satz der
japanischen Währung Yen. Laut "New York Times" zeigten sich die
Schweizer UBS
Ermittlungen laufen in Kanada auch gegen die Deutsche Bank
ISIN DE0005140008 CH0024899483 GB0031348658 US1729674242 GB0007547838
AXC0043 2012-07-17/09:19
