Die Mitarbeiter der Commerzbank haben Angst vor weiteren Stellenstreichungen. Das Institut will sich zur neuen Strategie erst im Herbst äußern. Ein neues Abbauprogramm könnte diesmal auch die Filialen treffen.
Ein Gespenst geht um bei der Commerzbank : Stellenabbau heißt das Wort, das Deutschlands zweitgrößte Bank im Sommerloch aufschreckt. Und niemand dementiert: Der Gesamtbetriebsratschef ist im Urlaub, seine Stellvertreterin will nicht sprechen, das Unternehmen verweist auf die neue Strategie, die erst im Herbst stehen soll. Bis dahin: kein Kommentar.
Und in der Belegschaft greift Verunsicherung um sich: "Zu uns ist davon noch nichts vorgedrungen", sagt Dieter Erb, stellvertretender Betriebsratschef in der Zentrale, der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. "Da wären wir sicher frühzeitig informiert worden. Aber wir sind ja noch mitten im Abbauprogramm."
9000 Arbeitsplätze waren nach der Fusion mit der Dresdner Bank gestrichen worden, 500 müssen dafür noch - vornehmlich in der Zentrale - gehen. Dafür hatte die Commerzbank versprochen, bis Ende 2013 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Doch das war vor mehr als drei Jahren. "Wir ...
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