Der US-Konsumgüterhersteller Procter &
Gamble
Die Unzufriedenheit dürfte auf der zuletzt schwachen Gewinnentwicklung des Unternehmens gründen. Gleich mehrfach hatte Procter & Gamble seine Erwartungen nach unten revidieren müssen. Die letzte Gewinnwarnung liegt noch nicht mal einen Monat zurück. Damals hatte der Hersteller von Markenprodukten wie Pampers-Windeln, Gillette-Rasierern oder Ariel-Waschmittel von einer krisenbedingt schwachen Nachfrage in Europa und den USA berichtet. Auch im gerade angelaufenen Geschäftsjahr 2012/13 (Ende Juni) dürften nur moderate Sprünge drin sein. McDonald lenkt den Konzern seit 2009.
Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" dürfte auch der als aktivistischer Aktionär bekannte Hedgefonds-Manager William Ackman für Druck auf die Führungsmannschaft sorgen. Ackmans Pershing Square Capital Management hat der Zeitung zufolge P&G-Aktien im Wert von rund zwei Milliarden Dollar gekauft und so eine Beteiligung von gut einem Prozent aufgebaut. Beobachter gingen nun davon aus, dass Ackman Veränderungen im Management und weitere Kosteneinsparungen erzwingen werde, so die Zeitung.
Procter & Gamble befindet sich bereits auf Sparkurs. Im Februar hatte der Konzern den Abbau von 5.700 Stellen angekündigt./he/stw
ISIN US7427181091
AXC0222 2012-07-18/18:00
