Armonk (BoerseGo.de) - Der IT-Riese IBM hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Gewinn um 11 Prozent gesteigert. Mit einem Gewinn von 3,51 Dollar je Aktie fiel der Überschuss gleichzeitig 8 Cent besser als von der Analysten erwartet aus. Der Umsatz verzeichnete gegenüber dem entsprechendem Vorjahresquartal einen Rückgang von 3,3 Prozent auf 25,78 Milliarden Dollar, was unter den Konsensschätzungen der Analysten von 26,34 Milliarden Dollar liegt. Dabei sanken die Umsätze in den USA um 1,0 Prozent auf 11,0 Milliarden Dollar, in Europa, dem Mittleren Osten und in Afrika um 9,0 Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar. In Asien legte der Umsatz dagegen um 2,0 Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar zu. Die Bruttogewinnmarge verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 46,4 auf 47,6 Prozent.
Das Wachstum in der Software-Sparte stagnierte, der Umsatz in der Dienstleistungssparte verzeichnete einen Rückgang von 3,0 Prozent. Der Umsatz im Hardware-Bereich sank dagegen um 9,0 Prozent. Der weltgrößte IT-Dienstleister dient als guter Gradmesser für den Gesundheitszustand der Weltwirtschaft. IBM rüstet die Computernetzte von Unternehmen aus, wartet und betreibt sie und berät die Kunden in IT-Fragen. Für das Gesamtjahr rechnet IBM mit einem Gewinn von mindestens 15,00 Dollar je Aktie auf 15,10 Dollar je Aktie, was zugleich über den Konsensschätzungen der Analysten von 15,05 Dollar je Aktie liegt.
Die Aktie legt nachbörslich aktuell um 1,9 Prozent auf 191,94 Dollar zu.


