Bis der Konzern schwarze Zahlen schreibt - solange will der Solarworld-Chef auf sein Gehalt verzichten. Boni oder Dividende kennt der Unternehmer nicht. Ihm geht es um sein unternehmerisches Lebenswerk. Eine große Geste.
Einen ruhigen Urlaub hat Frank Asbeck nicht. Zwar weilt er derzeit in Italien und kann dort seiner Leidenschaft für die Köstlichkeiten der Landesküche frönen.
Doch der stattliche Mann mit den frechen Locken führt zugleich wichtige Gespräche. Denn an der Börse ist die Aktie abgestürzt, weil die Anleger sich um die finanzielle Ausstattung der von ihm gegründeten Solarworld AG sorgen. Der Solarkonzern steckt in den roten Zahlen. Eine der Hauptgründe dafür sind seines Erachtens weniger eigene Fehler, sondern "illegale chinesische Handelspraktiken", die "den Solarmarkt zerstören".
So kämpferisch wie seine Kritik, so außergewöhnlich seine Methoden, um den Banken und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass er sein Unternehmen wirklich wieder in bessere Zeiten führen will. "Ich werde auf mein Gehalt, meinen Bonus und meinen Dividendenanteil so lange verzichten, bis Solarworld wieder Gewinne schreibt", sagte er gestern dem Handelsblatt.
Eine große Geste. Im vergangenen Jahr hatte Asbeck rund eine halbe Million Euro verdient. Außerdem erhielt er für seinen knapp ...
Den vollständigen Artikel lesen ...

