Für die Deutsche Post
Quelle war 2009 mit der Kaufhauskette Karstadt und dem gemeinsamen Mutterkonzern Arcandor in die Insolvenz gegangen. Die Post hatte den Schaden durch die Arcandor-Pleite damals auf 247 Millionen Euro beziffert.
Das "Handelsblatt" hatte am Freitag berichtet, die
Gewinnprognose von Post-Chef Frank Appel sei wegen der
Neckermann-Insolvenz nicht mehr zu halten. Der Dax-Konzern
Die Aktie der Deutschen Post verlor bis zum späten Nachmittag 1,7 Prozent auf 14,665 Euro und gehörte damit zu den schwächeren Werten im Dax. Analysten rechnen allerdings nicht mit einer größeren Belastung der Post durch die Neckermann-Insolvenz. "Das Paketgeschäft der Deutschen Post wächst stark, und der Verlust des Versandvolumens von Neckermann sollte kein Problem darstellen", sagte Analyst Jochen Rothenbacher von Equinet.
Die Post hatte im Jahr 2005 die Groß- und Stückgut-Logistik der einstigen KarstadtQuelle AG übernommen, die ihren Namen später in Arcandor änderte. Auch Neckermann.de nutze heute noch diesen Service der Deutschen Post DHL, sagte der Sprecher./stw/he
ISIN DE0005552004
AXC0170 2012-07-20/16:50


