Washington (BoerseGo.de) - Laut der Behörde für Bevölkerungsstatistik (Census Bureau) haben im Jahr 2011 46,2 Millionen Amerikaner in Armut gelebt. Damit hat sich die Anzahl der Amerikaner, die unterhalb der Armutsgrenze leben, gegen über dem Jahr 2010 um 15 Prozent verringert. Es ist das erst Mal seit vier Jahren, dass die Zahl der in Armut lebenden Amerikanern zurückgeht. Das Durchschnittseinkommen ist im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent auf 50.054 US-Dollar gesunken.
Dies bedeutet den ersten Rückgang seit dem Jahr 1993. Die Zahl der US-Bürger ohne Krankenversicherung verringerte sich im Jahr 2011 gegenüber dem Vorjahr von 50,0 auf 48,6 Millionen. "Die Daten könnten einen Rückschlag für US-Präsident Barack Obama bedeuten", so der Republikaner Ron Chrisite. Es fällt schwer, darüber hinweg zuschauen, dass jeder siebte Amerikaner unterhalb der Armutsgrenze lebt, so Chrisite weiter.
