Anleger sollten Experten zufolge erst mittelfristig bei Förderunternehmen seltener Rohstoffe einsteigen. Direktinvestments sind riskant, denn die Kurse schwanken stark. Einige Blasen sind bereits geplatzt.
Die Rohstoffmärkte haben ihre eigenen Gesetze. Erwarten die darauf spezialisierten Investoren Engpässe zum Beispiel bei bestimmten Technologiemetallen, setzen sie ihr Kapital verstärkt ein und sorgen sowohl für steigende Preise dieser Rohstoffe als auch für höhere Kurse der Aktien hier tätiger Unternehmen.
Doch solche Blasen platzen Monate oder Jahre später, wenn Lieferengpässe verschwinden, weil die Rohstoffwirtschaft Geld investiert hat und die Produktion hochfährt.
Wer als Anleger erfolgreich sein will, sollte gerade bei engen Rohstoffmärkten sehr früh im Zyklus investieren und den sich später bildenden Hype konsequent zum Ausstieg nutzen. Dabei hilft ein Blick auf die bisherige Entwicklung.
Zu den Rohstoffspezialitäten zählen Seltene Erden. Sie sind im modernen Technologiezeitalter nicht mehr wegzudenken. Sie sind in Computern, Mobiltelefonen, medizinischen Geräten, Batterien und zahlreichen anderen modernen High-Tech-Produkten zu finden.
Rund 90 Prozent der Seltenen Erden liefert China. Als die Volksrepublik vor Jahren erklärte, die Exporte von Seltenen Erden beschränken zu wollen, fürchtete man im Westen um die Versorgung von Technologie-Unternehmen. Und so kam es an den Börsen zu einem von Hysterie bestimmten Kaufrausch bei solchen Aktien.
Inzwischen hat sich aber gezeigt, dass die Seltenen Erden gar nicht so selten sind. Sie kommen allerdings im Erdboden nur selten in einer so hohen Konzentration vor, dass ihre Gewinnung wirtschaftlich ist. Das staatliche chinesische Informationsbüro hat jüngst eine Studie veröffentlicht, in der davon ausgegangen wird, dass China lediglich über 23 Prozent der weltweiten Vorkommen an Seltenen ...
Den vollständigen Artikel lesen ...