Das verpatzte Debüt der Facebook
Dennoch zeigen die beiden erfolgreichen Börsenstarts, dass die Anleger zwei Monate nach dem Facebook-Debakel wieder bereit sind, Geld in Internet-Aktien zu stecken. Besonders Kayak kann sich freuen: Das Unternehmen wollte eigentlich kurz nach Facebook an die Börse gehen und musste die Aktienplatzierung angesichts der schlechten Stimmung verschieben. Die Reisewebsite hatte schon seit vergangenem November auf einen günstigen Zeitpunkt gewartet.
Am Freitag sprang der Kurs der Kayak-Aktie nun um 27,62 Prozent auf 33,18 Dollar hoch. Das Unternehmen hatte 3,5 Millionen Anteilsscheine zu einem Ausgabepreis von 26 Dollar auf den Markt gebracht. Für das Papier von Palo Alto Networks ging es um 26,50 Prozent auf 53,13 Dollar nach oben. Der Spezialist für Netzwerk-Sicherheit platzierte 6,2 Millionen Aktien zu je 42 Dollar.
Beim Facebook-Börsengang Mitte Mai hatten hingegen rund 421 Millionen Anteilsscheine den Besitzer gewechselt und die Alteigentümer nahmen 16 Milliarden Dollar ein. Allerdings haben das weltgrößte Online-Netzwerk und die Banken das Angebot offensichtlich deutlich über die Nachfrage hinaus aufgeblasen. Die Aktie konnte den Ausgabepreis von 38 Dollar nicht lange halten und stürzte ab. Am Freitag kostete das Papier 28,76 Dollar.
Das Börsendebüt war auch massiv durch technische Probleme bei
der Technologiebörse Nasdaq
ISIN CH0024899483 US6311031081 US1729674242 US30303M1027
AXC0015 2012-07-22/14:29
