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Afrika auf dem Vormarsch | ||||||||||||||
| Das kräftige Wachstum der letzten Jahre könnte anhalten. Für das Gros der Anleger ist Afrika nach wie vor ein weißer Fleck auf der Landkarte - und dies, obwohl zahlreiche afrikanische Staaten in den vergangenen Jahren viele wirtschaftliche und politische Reformen in die Wege geleitet und dabei enorme Erfolge erzielt haben. Mit anderen Worten: Anleger, die lediglich die zweifelsfrei vorhandenen Risiken wahrnehmen, könnten eine der letzten großen Wachstumsstorys verpassen. Welch enorme Fortschritte in der zurückliegenden Dekade zwischen Alexandria und Kapstadt erzielt wurden, lässt sich vor allem am Wirtschaftswachstum ablesen. So wuchs die Wirtschaft seit dem Jahr 2000 um jährlich 4,9 Prozent - und damit doppelt so schnell wie in den 80er- und 90er-Jahren. Mögliche Wachstumstreiber Dank der großen Rohstoffvorkommen könnte der südliche Kontinent auch in den kommenden Dekaden hohe Wachstumsraten aufweisen, zumal vor allem aufgrund der Schwellenländerdynamik in Zukunft steigende Rohstoffpreise wahrscheinlich sind. Die Bevölkerungsstruktur spricht ebenfalls für ein anhaltend hohes Wachstum. Schließlich werden Schätzungen zufolge 2050 etwa zwei Milliarden Menschen in Afrika leben, die konsumieren wollen. Folge: Es eröffnen sich neue Märkte, die in den westlichen Industrieländern schon längst erschlossen sind - etwa im Banken-, Konsum- und Telekommunikationssektor.
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