New York (BoerseGo.de) - Der Computerspieleranbieter Zynga ist im zweiten Quartal mit einem Nettoverlust von 0,03 Dollar je Aktie in die Verlustzone abgerutscht. Klammert man Sonderfaktoren aus, erwirtschaftete das Unternehmen im zweiten Quartal einen Gewinn von 0,01 Dollar pro Aktie, was gleichzeitig 4 Cent unter den Konsensschätzungen der Analysten liegt. Der Umsatz kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 19,1 Prozent auf 332,5 Millionen Dollar, jedoch verfehlt das Unternehmen die Analystenschätzungen von 338,63 Millionen Dollar.
90 Prozent seines Umsatzes generiert das Unternehmen über das soziale Netzwerk Facebook. Mit der Übernahme der New Yorker Entwicklerstudios Omgpop will Zynga seine Abhängigkeit von Facebook reduzieren. Für das Gesamtjahr 2012 stellt das Unternehmen einen Gewinn von 0,04 bis 0,09 Dollar je Aktie in Aussicht, was deutlich unter den aktuellen Konsensschätzungen der Analysten von 0,29 Dollar je Aktie liegt. Die Unternehmensführung begründet den gesenkten Ausblick mit der Verzögerung bei der Präsentation einiger neuer Spiele und einer schwächeren Nachfrage nach dem Zeichenspiel "Draw Something".
Die Aktie bricht nachbörslich 39,1 Prozent auf 3,10 Dollar ein.


