"Anleger müssen genau die rechtliche Konstruktion des Handels prüfen", sagt René Diehl, Vorstand der auf CFD spezialisierten Wertpapierhandelsbank CefDex. " Im Falle eines britischen Anbieters greift dann die dortige Einlagensicherung FSCS, das Financial Services Compensation Scheme, das 50 000 britische Pfund umfasst". Allerdings sei dazu nötig, die rechtlichen Ansprüche in Großbritannien geltend zu machen. In dieser Hinsicht wären deutsche Lösungen vorteilhaft, wie sie von verschiedenen Online-Banken geboten werden. "Wer bei uns ein CFD-Konto hat", sagt Jens Wöhler, Vorstand beim S Broker, der Online-Bank der Sparkassen, "ist genauso abgesichert wie mit einem Girokonto." Das bedeute, dass der Sparkassensektor eine komplette Absicherung der Kundengelder sicherstelle. "Made in Germany hat hier eindeutig Vorteile", betont Diehl. Wie stellt sich diese Sicherheitsfrage im Vergleich zu Zertifikaten dar, die ja Inhaber-Schuldverschreibungen sind? Diehl: "Bei Zertifikaten bleibt das Emittentenrisiko, dafür tritt die Bank, die das Zertifikat verkauft, in der Regel nicht ein."
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