Themen heute:
Unisex-Garantie-Zertifikat der INTER sichert Kunden Vorteile /// Praktiker hält am ursprünglichen Finanzierungskonzept fest /// Vorsorgesparer schätzen Freiwilligkeit
1.
Ab dem 21. Dezember 2012 gelten für Männer und Frauen gleiche Versicherungsbeiträge. Das "Unisex-Garantie-Zertifikat" der INTER Lebensversicherung AG sichert Kunden bereits jetzt die Vorteile der neuen Unisex-Tarife. Verträge, die zwischen dem 1. August 2012 und dem 20. Dezember 2012 bei der Versicherung abgeschlossen werden, werden automatisch auf einen Vorteil für den Kunden überprüft und dann im Falle besserer Konditionen zu seinen Gunsten umgestellt. Die Einführung der neuen Tarife verunsichert viele Menschen und veranlasst sie möglicherweise, eine dringend notwendige Vorsorge hinauszuzögern. Dank des "Unisex-Garantie-Zertifikates" ist diese Angst jedoch völlig unbegründet. Ergibt sich während der Prüfung im entsprechenden Unisex-Produkt ein Vorteil, zum Beispiel durch eine höhere garantierte Rente beziehungsweise Versicherungssumme bei gleichem Beitrag, dann erhält der Kunde diesen selbstverständlich.
2.
Vorstand und Aufsichtsrat der Praktiker AG haben entschieden, gegenwärtig nicht in Verhandlungen mit der Semper Constantia Privatbank AG, Wien, über einen alternativen Finanzierungsvorschlag einzutreten. Dieser war dem Unternehmen am 26. Juli 2012 zugegangen. Damit hält das Unternehmen am ursprünglichen Finanzierungskonzept fest. "Dem Vorschlag des Großaktionärs könne man sich nicht anschließen", kommentierte der Vorstandsvorsitzende der Praktiker AG die Entscheidung, "weil er vom Umfang her nicht ausreichend sei und auch nicht die notwendige Transaktionssicherheit biete."
Aus Sicht des Unternehmens weist das Angebot, bezogen auf den vom Vorstand ermittelten Finanzierungsbedarf für die operative Restrukturierung von rund 210 Millionen Euro, eine signifikante Finanzierungslücke von mindestens 60 Millionen Euro auf und böte deshalb bei Umsetzung keine hinreichende Wahrscheinlichkeit für den Sanierungserfolg und die Bestandssicherung des Unternehmens.
3.
Bei der zusätzlichen Altersversorgung wird Entscheidungsfreiheit hoch eingeschätzt, dennoch kann sich mehr als die Hälfte der Bürger eine gesetzlich verpflichtende private oder betriebliche Altersvorsorge durchaus vorstellen. Das ergab die jüngste Umfrage zum Deutschland-Trend-Vorsorge des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Danach finden es 47 Prozent der Befragten am besten, wenn jeder Erwerbstätige sich freiwillig für eine ergänzende Alterssicherung entscheiden kann. Lediglich 16 Prozent präferieren eine verpflichtende zusätzliche Altersvorsorge.
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