Investoren zeigen wachsendes Interesse an Dollarbonds aus Brasilien. Sie bieten höhere Renditen als europäische Staatsanleihen oder US-Treasuries. Und ebenso wichtig: Sie sind sicherer als ihre spanischen Pendants.
Dollarbonds aus Brasilien haben den Investoren im Juli die besten Erträge seit drei Jahren geliefert. Die Staatspapiere mit dem Gütesiegel "Investment Grade" sind bei jenen Vermögensverwaltern gefragt, die höhere Renditen suchen als sie europäische Staatsanleihen oder US- Treasuries bieten.
Diese brasilianischen Anleihen haben im vergangenen Monat 4,3 Prozent zugelegt - so viel wie zuletzt im Januar 2009 - und damit auch den durchschnittlichen Anstieg bei Staatsanleihen aus Schwellenländern von vier Prozent übertroffen. Das geht aus dem EMBI Global Index von JPMorgan Chase & Co. Mit der Juli-Rally der Brasilien-Bonds summiert sich der Ertrag für dieses Jahr auf 9,96 Prozent.
Der Renditeaufschlag gegenüber US-Staatspapieren liegt nach JPMorgan-Daten bei 181 Basispunkten und verringerte sich im Juli um 25 Basispunkte. Zum Vergleich: Die Risikoprämie für polnische Bonds sank um 43 Basispunkte auf 172 Basispunkte.
Im Zuge der sich verschärfenden Staatsschuldenkrise in der Eurozone wuchs das Interesse der Vermögensverwalter an den Bonds aus Brasilien. Sie gelten ...
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