Die Eurokrise und eine schwache
Nachfrage auf dem Heimatmarkt haben den US-Konsumgüterriesen Procter
& Gamble
Im vierten Quartal verhalf der Verkauf der Kartoffelchips-Marke Pringles an den Frühstücksflocken-Hersteller Kellogg zu einem kräftigen Gewinnanstieg. Die Erwartungen der Analysten konnte Procter & Gamble übertreffen. Der Umsatz legte im Gesamtjahr dank Preiserhöhungen um drei Prozent auf 83,7 Milliarden Dollar zu. Im vierten Quartal sorgten allerdings Währungseffekte für einen leichten Rückgang.
Procter & Gamble hatte die Märkte bereits auf eine schwache Geschäftsentwicklung eingestimmt. Die jüngste Gewinnwarnung liegt noch nicht einmal zwei Monate zurück. Vor allem in Westeuropa und den USA hätten sich die Umsätze nicht so entwickelt wie erhofft, hatte der Konzern damals mitgeteilt. Für das gerade angelaufene Geschäftsjahr rechnet Procter & Gamble bestenfalls mit einem stabilen Umsatz./she/kja
ISIN US7427181091
AXC0123 2012-08-03/14:07


