Der Euro hat sich nach seinem
Vortages-Kurssturz im US-Handel am Freitag weiter erholt. Zuletzt
näherte er sich wieder der Marke von 1,24 US-Dollar und stand bei
1,2373 Dollar. Sein Tageshoch hatte er rund drei Stunden zuvor bei
1,2391 Dollar erreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den
Referenzkurs auf 1,2245 (Donnerstag: 1,2346) Dollar festgesetzt. Der
Dollar kostete damit 0,8167 (0,8100) Euro. Einerseits habe sich die
Stimmung gewandelt, nachdem EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag
seine Pläne zur Euro-Rettung vorgestellte hatte, hieß es am
Devisenmarkt. Andererseits hätten die teilweise sehr starken
US-Arbeitsmarktdaten den Dollar unter Druck gesetzt.
Ein Marktexperte brachte die beiden Aspekte des aktuellen
Arbeitsmarktberichts auf den Punkt: Auf der einen Seite habe es eine
positive Überraschung durch die deutlich höher als erwartet
ausgefallene Zahl der Neubeschäftigten gegeben, aber auf der anderen
Seite bestünde weiterhin eine Chance auf neue geldpolitische
Maßnahmen durch die Notenbank Fed, da die Arbeitslosenquote
ebenfalls gestiegen sei, sagte er./ck/he
ISIN EU0009652759
AXC0223 2012-08-03/21:10