Laute Flugzeuge sollen am Frankfurter
Flughafen offenbar von Januar an höhere Gebühren für Starts und
Landungen zahlen. Ein entsprechender Antrag des Flughafenbetreibers
Fraport
Fraport will der "Frankfurter Rundschau" zufolge die Entgelte
für laute und leise Maschinen mehr spreizen als bisher. Der vom Lärm
abhängige Anteil der Gebühren soll von 6 auf 14 Prozent steigen. Als
Folge würde der Aufenthalt für einen Jumbo-Jet vom Typ Boeing
Lufthansa-Vorstand Kratky sagte der "FAZ", sein Unternehmen nehme den Lärmschutz und das Nachtflugverbot ernst. Es habe die Startzeiten in Frankfurt für die späten Verbindungen vorverlegt. So seien planmäßig alle Flugzeuge lange vor 23 Uhr, also vor Beginn des Nachtflugverbots, in der Luft. Der letzte Interkontinentalflug verlasse um 22.15 Uhr das Gate. Zuvor seien die Maschinen um 22.50 Uhr von der Gebäudeposition in Richtung Startbahn losgerollt. Die letzten kontinentalen Flüge verließen gegen 22.30 Uhr das Gate, bevor sie etwa 15 Minuten später in der Luft seien.
Das zeige, dass man schnell und entschieden die Anforderungen des Nachtflugverbots erfüllt habe und alle Möglichkeiten zur zeitlichen Pufferung nutze, sagte Kratky. Damit befinde sich die Lufthansa in der Praxis sogar ziemlich genau auf der Linie, die auch harte Kritiker vertreten./fvb/ake/DP/zb
ISIN DE0008232125 DE0005773303 US0970231058
AXC0021 2012-08-05/13:53


