Der niederländische Versicherungskonzern Aegon NV verdient wegen einer einmaligen Belastung in den Niederlanden im zweiten Quartal unter dem Strich deutlich weniger. Gleichzeitig stützten Kostensenkungen und der stärkere US-Dollar das Ergebnis.
Der Nettogewinn sackte um 37 Prozent auf 254 Millionen Euro ab. Hier belastete ein Einmaleffekt von 265 Millionen Euro: Der Sonderaufwand steht im Zusammenhang mit der Entschädigung für Käufer, denen das Unternehmen zu teure Policen verkauft hat. Die niederländische Regierung hatte angeordnet, Versicherer müssten Rechtsstreitigkeiten mit Versicherungsnehmern umgehend beilegen. Im Gegensatz zum Netto- kletterte der Basisgewinn - ohne die einmalige Belastung - um 10 Prozent auf 443 Millionen Euro.
Die Neuabschlüsse beim Lebensversicherungsgeschäft verharrten stabil bei rund 428 Millionen Euro. Das starke US-Geschäft konnte niedrigere Verkäufe in den Niederlanden und Großbritannien in etwa wettmachen.
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August 09, 2012 05:32 ET (09:32 GMT)
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