Nach Kritik an Agrarspekulationen
als Mitursache für Hungersnöte beendet jetzt auch die Commerzbank
"Wenn sich eine Bank nicht sicher ist, welchen Schaden ihre Rohstoffanlagen anrichten, gibt es nur einen verantwortlichen Schritt: Diese Anlagen aus Vorsorgegründen nicht mehr anzubieten", erklärte Foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Am Handeln der Commerzbank sollten sich andere Häuser ein Beispiel nehmen.
Die Fondsgesellschaft der Sparkassen Dekabank und die Landesbank
Baden-Württemberg hatten bereits angekündigt, bei eigenen Produkten
auf Investments in Agrarrohstoffe zu verzichten. Die Deutsche Bank
Foodwatch hatte das Thema Agrarspekulationen im Oktober mit einer Studie und einem offenen Brief an den damaligen Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann ins Rollen gebracht./mar/DP/wiz
ISIN DE0008032004 DE0005140008
AXC0171 2012-08-09/13:20


