COMMERZBANK - Die Commerzbank hat vorerst keine Pläne zur Rückzahlung der Staatshilfe. "Wir werden die stille Einlage des Bundes verzinsen, daher gibt es auch keinen Druck sie zurückzuzahlen", sagte Commerzbank-Chef Martin Blessing in einem Interview. Die stille Einlage sei ohnehin nur bis Ende 2017 als Eigenkapital anerkannt. Spätestens dann mache sie ökonomisch keinen Sinn mehr. (Süddeutsche Zeitung S. 17)
DEUTSCHE BANK - Zweimal ist die Deutsche Bank schon daran gescheitert, die BHF-Bank los zu werden. Jetzt scheint die Finanzaufsicht Berlin einen Verkauf zu verzögern, heißt es. (FAZ S. 17)
KABEL DEUTSCHLAND - Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen nicht mehr für die Kabelverbreitung ihrer Programme zahlen. Adrian von Hammerstein, Konzernchef von Kabel Deutschland, droht nun mit Konsequenzen. (Süddeutsche Zeitung S. 21)
OPEL - Opel hat sechs Tochterfirmen in Europa an General Motors verkauft, um einen Kredit der Konzernmutter zu sichern. Die frühere Ansiedlung der europäischen Tochtergesellschaften von GM bei Opel werde wieder rückgängig gemacht, heißt es. Der Autobauer hätte das Darlehen von knapp 2,5 Milliarden Euro eigentlich bis Ende 2014 zurückzahlen müssen, nun sei die Finanzplanung von Opel bis Ende 2016 gesichert. (FAZ S. 19)
WÜSTENROT - Vertriebsmitarbeiter der Bausparkasse Wüstenrot sollen Kunden zum Wechsel in niedrig verzinste Verträge geraten haben. Dadurch geschädigte Anleger will Wüstenrot nun kulant behandeln, heißt es. (Handelsblatt S. 8)
HOLLISTER - Die amerikanische Modemarke Hollister ist vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt. Doch hinter der schicken Fassade herrschen offenbar bedenkliche Arbeitsbedingungen. Mitarbeiter in den deutschen Hollister-Geschäften sollen abgetastet und mit Kameras kontrolliert worden sein, heißt es. (Die Welt S. 14)
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December 21, 2012 00:38 ET (05:38 GMT)
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