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Präsenzpflicht in London | ||||||||||||||||
| Auch für Weltkonzerne sind die Olympischen Spiele ein wichtiges Ereignis. Was haben BMW, McDonald's, Coca- Cola, Adidas und Visa gemeinsam? Richtig, sie sind die Hauptsponsoren der Olympischen Spiele 2012 in London. Und dort genießen sie exklusive Rechte. Auf dem Olympia-Gelände gibt es nur Pommes aus der McDonald's-Fritteuse, ohne Visa- Karte kein Geld aus dem Automaten, und Zuschauer mit Puma-T-Shirt werden erst gar nicht reingelassen. Dafür zahlen die fünf Konzerne aber auch gutes Geld. Laut Presseberichten muss jeder rund 25 Millionen Euro für die Olympia-Exklusivität ausgeben. Hauptprofiteur ist natürlich das Internationale Olympische Komitee (IOC), das laut Aussage seines Präsidenten Jacques Rogge auf 558 Millionen US-Dollar an Reserven zurückgreifen kann. Aber auch die Sponsoren versprechen sich etwas von den Olympischen Spielen. Zumindest unter dem Aspekt der Imagepflege ist die Präsenz in London für Weltkonzerne, deren Marken man ohnehin schon überall kennt, fast schon Pflicht.
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