Der Kurs des Euro
"Das in den USA im August überraschend verbesserte Verbrauchervertrauen hat den Dollar gestützt", sagte Sebastian Sachs, Devisenexperte beim Bankhaus Metzler. Der von der Universität von Michigan erhobene Index war von 72,3 Punkten im Vormonat auf 73,6 Punkte geklettert. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 72,2 Punkte gerechnet. Zudem war der Sammelindex der Frühindikatoren im Monat Juli stärker als erwartet gestiegen.
Laut Sachs verminderten robuste US-Daten etwas die Wahrscheinlichkeit einer weiteren geldpolitischen Lockerung in den USA. Erneute Anleihekäufe durch die US-Notenbank würden den Dollar schwächen. Neben der Euroschuldenkrise seien die Spekulationen um die US-Notenbank derzeit die wichtigste Einflussgröße für den Devisenmarkt. "Insgesamt ist der Handel am Freitag aber ansonsten mangels wichtiger Nachrichten sehr ruhig verlaufen", sagte Sachs.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse
für einen Euro auf 0,78515 (0,78195) britische Pfund
ISIN EU0009652759
AXC0161 2012-08-17/16:48
