Nach den Kursgewinnen vom Vortag haben
die europäischen Börsen auch am Freitag wieder fester tendiert.
Angetrieben von der Hoffnung auf neue geldpolitische Maßnahmen und
positive Stimmungsindikatoren in den USA stieg der EuroStoxx 50
Die Rückendeckung von Kanzlerin Angela Merkel für EZB-Präsident Mario Draghi sei ein positiver Kurstreiber, sagte Roger Peeters von Close Brothers Seydler Research. "Es scheint so, als ob der Markt alle Probleme verdrängt. Das liegt auch daran, dass es an Anlagealternativen fehlt", so der Experte weiter. Laut einem Börsianer heizte dies die Erwartung wieder an, dass die Notenbänker gemeinsam an der Lösung der Probleme arbeiten werden. "Die Risikobereitschaft steigt", so ein Händler.
Unterdessen machen die neuesten Stimmungsindikatoren in den USA Hoffnung: So hatte sich das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima im August überraschend aufgehellt. Zudem war auch der Sammelindex von zehn Frühindikatoren im Juli stärker als erwartet gestiegen. Sollte sich die Wirtschaft in den USA tatsächlich wieder berappeln, dürfte aber die Wahrscheinlichkeit eines stabilisierenden Eingriffs durch die US-Notenbank Fed weiter schwinden.
Fest zeigte sich in Europa am Freitag die Bankenbranche, deren
Teilindex
Führend in der Branchentabelle waren aber die Autowerte - der
Stoxx 600 Automobiles & Parts
Ein Zeitungsartikel über einen möglichen Austausch in der
Geschäftsführung sorgte beim französischen Energiekonzern EdF
In Mailand gehörten die Papiere von Finmeccanica
An seinen Plänen in Asien scheint derweil Heineken
Einen Nachzügler der Berichtssaison gab es in der Schweiz: Swiss
Life
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 EU0009658160
AXC0182 2012-08-17/18:30
