Bislang hat es bei ThyssenKrupp immer geheißen, man prüfe alle Optionen für die Stahlwerke in Brasilien und Alabama. Doch inzwischen scheint festzustehen, dass die beiden Werke verkauft werden sollen. Das zumindest deutet Konzernchef Heinrich Hiesinger in einem Interview mit der WAZ an.
"Wenn wir uns von unseren Stahlwerken in Brasilien und in Alabama getrennt haben, hat der Stahl einen Anteil von rund 30 Prozent am Konzernumsatz. Das ist eine sehr gute Mischung für unser Unternehmen", sagte der Konzernchef. Dass die Werke auch verkauft werden können, daran besteht offensichtlich ebenso kein Zweifel. "Wir verzeichnen reges Interesse. Bei uns haben sich mehr als zehn Interessenten gemeldet", erklärte er.
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