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E.on - besser als erwartet | ||||||||||||||||
| Mit überraschend guten Zahlen kann E.on
aufwarten. Der Energieversorger aus der
Landeshauptstadt Düsseldorf meldete am
Dienstag, dass man im ersten Halbjahr
2012 den Gewinn auf 3,1 Milliarden Euro
steigern konnte. Im Vergleich zum Vorjahreswert
bedeutet das einen Zuwachs von
230 Prozent. Der Umsatz kletterte im gleichen
Zeitraum um 23 Prozent auf 65,4
Milliarden Euro.
Bereits im Juli hatte E.on die Prognose für 2012 angehoben. Der Konzern rechnet mit einem Gesamtjahresgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 10,4 und 11,0 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag dieser bei 9,3 Milliarden Euro. Atomwende verarbeitet Die guten Ergebnisse zeigen auch, dass E.on den deutschen Atomausstieg langsam, aber sicher überwunden hat. Der Versorger muss unter anderem auf die gewinnträchtigen Atomkraftwerke Isar 1 und Unterweser verzichten. Positiv zu den guten Zahlen hat das Gasgeschäft beigetragen. Man konnte sich nämlich mit Gazprom über neue Gaspreise einigen. Da die neuen Preise rückwirkend zum vierten Quartal 2010 gelten und Rückzahlungen durch die Russen im dritten Quartal erfolgen sollen, zeigen sich Analysten auch für das zweite Halbjahr zuversichtlich. Die französische Bank Société Générale etwa stuft E.on mit "buy" ein. Das 12-Monats-Kursziel wird mit 21,00 Euro angegeben. Etwas verhaltener, aber grundsätzlich auch positiv, das Urteil von J.P. Morgan Cazenove. Die Engländer vergeben ein "neutral" und bestätigen das Kursziel von 19,00 Euro.
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