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Dow Jones News
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(2)

EANS-Research: Montega AG / OpenLimit Holding AG: Starker Cashflow im ersten Halbjahr 2012 - Ausblick verhaltener

=------------------------------------------------------------------------------- 
Research-News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt der Mitteilung bzw. 
Research ist der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese 
Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter 
Börsengeschäfte. 
=------------------------------------------------------------------------------- 
 
Utl.: Comment (ISIN: CH0022237009/ WKN: A0F5UQ) 
 
Hamburg (euro adhoc) - OpenLimit hat gestern seine Zahlen für die ersten sechs 
Monate des laufenden Geschäftsjahres 2012 berichtet und anschließen einen 
Conference Call abgehalten. Umsatz und Ergebnis konnten wie erwartet gesteigert 
werden. Die wichtigsten Kennzahlen sind nachfolgend dargestellt: 
 
[TABELLE] 
 
Der Umsatz stieg yoy um 17% auf rund 2,1 Mio. Euro. Die wesentlichen Treiber des 
Wachstums waren: 
 
-Grundauslastung aus bestehenden Verträgen wie beispielsweise im Bereich 
AusweisApp u.v.a., 
 
- erste größere Umsätze im Bereich elektronische Langzeitarchivierung (SecDocs), 
wo OpenLimit mit Fujitsu eine exklusive Kooperation abschließen konnte 
(beinhaltet eine Umsatzgarantie durch Fujitsu über die nächsten fünf Jahre mit 
steigender Tendenz). 
 
Das Ergebnis konnte deutlich (+25%) verbessert werden, was eine Folge der 
strikten Kostendisziplin ist. Das EBIT betrug zum Halbjahr 2012 -1,3 Mio. Euro 
(VJ: -1,7 Mio. Euro). Einsparungen wurden insbesondere in den Bereichen Personal 
(-3%) und Materialaufwendungen (-84%) erreicht. Daneben konnte auch das 
Finanzergebnis deutlich verbessert werden (-48 Tsd. Euro in H1 2012 vs. -189 
Tsd. Euro in H1 2011), was neben den Kosten für die Ausgabe einer Wandelanleihe 
in 2011 auch mit der Umstellung auf den Euro zusammenhängt (keine 
Währungsverluste mehr). 
 
Die Liquiditätslage hat sich weiter verbessert. Dies ist vor allem auf ein gutes 
Working Capital Management zurückzuführen. Durch eine Reduzierung des 
Forderungsbestandes auf 2,93 Mio. Euro erhöhten sich die liquiden Mittel 
deutlich und betrugen per Ende H1 2012 knapp 2,6 Mio. Euro. Entsprechend stark 
war auch der operative Cashflow. Dieser konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum 
um rund 4,3 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro verbessert werden. 
 
Ausblick verhaltener 
 
Im Rahmen der H1 Berichterstattung hat das Unternehmen einen konkretisierten 
Ausblick für das laufenden GJ 2012 gegeben. Das Umsatzwachstum im soliden, 
zweistelligen Bereich wurde bestätigt. Allerdings deutet das Wording darauf hin, 
dass dieses etwas unter den ursprünglichen Erwartungen liegen dürfte. 
 
Auch bezogen auf das Ergebnis ist das Management zurückhaltender. Das 
ursprünglich avisierte Erreichen des Break Even beim EBIT ist zwar noch möglich, 
allerdings in abgeschwächter Form. Als Gründe für den zurückhaltenden Ausblick 
wurden Marktunsicherheiten (größere Umstrukturierungsmaßnahmen und Stellenabbau 
bei vielen IT Großkonzernen) sowie die Produktneueinführungen (TrueDentity, 
Smart Meter Gateway) genannt. 
 
Prognosen leicht gesenkt 
 
Wir haben unsere Prognosen überarbeitet. Beim EBIT gehen wir im laufenden 
Geschäftsjahr von einer Verbesserung auf -0,2 Mio. Euro aus (VJ: -1,2 Mio. 
Euro), der Break Even dürfte aber nicht mehr erreicht werden. Für 2013 ff. haben 
die Umsatzprognosen leicht gesenkt, was die Investitionszurückhaltung der 
Unternehmen und des Öffentlichen Sektors insbesondere in Bezug auf eID Projekte 
reflektiert. 
 
Fazit: Geduld ist gefragt 
 
Auch in diesem Jahr wird OpenLimit den Break Even beim EBIT u.E. nicht 
erreichen. Neben internen Gründen (Neuaufstellung Vertrieb, strategische 
Neuausrichtung auf die Privatwirtschaft, Produktneueinführungen) ist dies vor 
allem auf das allgemeine Marktumfeld zurückzuführen. Die Nutzung des nPA als 
Medium für die elektronische Identifizierung ist noch gering. Entsprechend 
zurückhaltend sind die Unternehmen in Bezug auf Investitionen in diesem Bereich. 
Die Staatsschuldenkrise führt dazu, dass internationale eCard-Projekte 
verschoben werden. Im Bereich beweissichere Langzeitarchivierung hat OpenLimit 
durch die Exklusiv-Kooperation mit Fujitsu in H1 2012 einen Meilenstein in der 
Unternehmensgeschichte erreicht. Allerdings laufen die Vertriebsbemühungen erst 
an und werden sich dementsprechend erst ab 2013 voll in der Topline von 
OpenLimit zeigen. Themen wie Anwendungen im Bereich Smart Metering sind 
hochinteressant, werden u.E. aber kurzfristig nicht zu Umsätzen bei OpenLimit 
führen. 
 
Trotz dieser Punkte sehen wir OpenLimit gut aufgestellt, um von den starken 
Trends (Digitalisierung von Geschäftsprozessen, medienbruchfreier Workflow, 
steigendes Sicherheitsbedürfnis) in Zukunft zu profitieren. Aus diesem Grund 
bestätigen wir unsere Kauf-Empfehlung bei einem aktualisierten Kursziel von 1,40 
Euro (zuvor: 1,50 Euro). 
 
+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss 
bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS / 
HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++ 
 
Über Montega: 
 
Die Montega AG zählt zu den größten unabhängigen Research-Häusern in 
Deutschland. Zum Coverage-Universum des Hamburger Unternehmens gehören eine 
Vielzahl von Small- und MidCaps aus unterschiedlichsten Sektoren. Montega 
unterhält umfangreiche Kontakte zu institutionellen Investoren, 
Vermögensverwaltern und Family Offices mit dem Fokus "Deutsche Nebenwerte" und 
zeichnet sich durch eine aktive Pressearbeit aus. Die Veröffentlichungen der 
Analysten werden regelmäßig von der Fach- und Wirtschaftspresse zitiert. Neben 
der Erstellung von Research-Publikation gehört die Organisation von Roadshows 
und Field Trips zum Leistungsspektrum der Montega AG. 
 
 
 
Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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(END) Dow Jones Newswires

August 24, 2012 11:24 ET (15:24 GMT)

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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