K+S mischt künftig in Kanada, dem Land mit den weltweit größte Kalivorkommen, mächtig mit. Für 2,4 Milliarden Euro erschließt der DAX-Konzern dort eine Lagerstätte. Einen Beitritt zum Exportkartell der kanadischen Kaliproduzenten schließt K+S allerdings aus. Die Aktie dürfte schon bald den Korrekturmodus verlassen und wieder steigen.
Der Salz- und Düngemittelproduzent K+S will sich auf dem Weltmarkt für Kaliumchlorid auch in Zukunft allein behaupten. "In der Rolle des kleineren, dafür aber unabhängigen Anbieters fühlen wir uns durchaus wohl", sagte K+S-Chef Norbert Steiner der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er schloss damit einen Beitritt zum Exportkartell der kanadischen Kaliproduzenten namens Canpotex aus. Dieses deckt gut ein Drittel der Nachfrage auf dem Weltmarkt ab.
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