Der französische Bau- und
Infrastrukturkonzern Vinci
Im Gegensatz zu Hochtief ist der Pariser Konzern noch sehr stark auf den europäischen Markt fokussiert. Wegen der Eurokrise will Vinci sein Wachstum auf anderen Kontinenten beschleunigen. Besonderes Interesse signalisierte Huillard für den australischen und kanadischen Markt, wo Hochtief mit seinen Töchtern Leighton und Turner gut vertreten ist.
Zu den im Winter gescheiterten Verhandlungen über einen Kauf der Hochtief-Flughafensparte sagte Huillard: "Das Kapitel ist heute abgeschlossen." Ob er bei einem erneuten Verkaufsversuch von Hochtief noch einmal für das Flughafengeschäft bieten will, ließ er allerdings offen.
In Deutschland soll die Sparte Vinci Energies ihre Erlöse nach
Huillards Willen mehr als verdreifachen. Sie tragen heute etwa zwei
Drittel zum 2,5 Milliarden Euro schweren Deutschland-Geschäft des
Konzerns bei. Als Vergleich nannte Huillard Frankreich, wo die
Sparte 5,5 Milliarden Euro umsetze. Auch am Betrieb einer
Pkw-Autobahnmaut, die von der Bundesregierung geprüft wird, bekundet
Vinci Interesse. "Sollten sich die Diskussionen konkretisieren, sind
wir natürlich interessiert", sagte Huillard. Mit den Partnern
Daimler
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AXC0036 2012-09-17/09:19
