Papiere von ThyssenKrupp, die vorbörslich mit minus 2,2 Prozent an
das DAX-Ende rutschten. Analyst Carsten Riek senkte zudem sein Kursziel um einen
auf 13,50 Euro - rund 27 Prozent unter dem jüngsten Xetra-Schluss.
Ebenfalls nach einer Studie büßten die Aktien der Deutschen Bank 1,3 Prozent ein. Die Credit Suisse stufte die Aktien von "Neutral" auf "Underperform" ab, was die Entscheidung für Gewinnmitnahmen nach der jüngsten
Rally erleichterte. Die neue Spitze mit Jürgen Fitschen und Co-Chef Anshu Jain
stimmte zudem in der "Welt am Sonntag" die Beschäftigten auf härtere Zeiten ein.
In der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" forderte
Deutsche-Bank-Aufsichtsrat Werner Wenning Obergrenzen für Boni. Diese beiden
Interviews hielt ein Händler aber eher für kursneutral.
Auch Adidas-Aktien tendierten am Morgen leichter. Als Belastung
sah ein Börsianer hier den Umbau an der Spitze der schwächelnden US-Tochter
Reebok. Die Entwicklung der Marke übernimmt laut einem Unternehmenssprecher
künftig Marketingchef Matt O'Toole, der direkt an Adidas-Vorstand Erich
Stamminger berichtet. Stützen dürfte indes eine
Barclays-Studie, in der die Experten ihr Kursziel um 6 auf 74 Euro anhoben -
knapp 15 Prozent über dem jüngsten Xetra-Schluss.
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