EZB-Chef-Ökonom Jörg Asmussen. Athen / Luxemburg / Berlin - Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt Griechenland mit der Bitte nach finanziellen Erleichterungen abblitzen. Das von der Pleite bedrohte Land droht angeblich seine langfristigen Ziele beim Schuldenabbau klar zu verfehlen. Gespräche zwischen den internationalen Geldgebern und Griechenlands Finanzminister Ioannis Stournaras brachten am Samstag wohl Fortschritte, aber eben noch nicht die erhoffte Einigung. Die bisherigen Verhandlungen seien "sehr gut und produktiv" verlaufen, erklärte IWF-Chefin Christine Lagarde nach Angaben ihres Washingtoner Pressebüros im saudi-arabischen Riad. Nähere Ausführungen machte sie aber nicht. Asmussen: Form von Schuldenerlass der EZB nicht erlaubt Das deutsche Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen machte in der "Bild am Sonntag" die Position der EZB ganz klar: "Wir können weder die Laufzeiten für griechische Anleihen verlängern noch die Zinsen senken. Beides wäre eine Form von Schuldenerlass und damit eine direkte Finanzierung des griechischen Staates. Das aber ist der EZB rechtlich nicht erlaubt." Der griechische Regierungschef Antonis Samaras hatte zuvor in einem Interview gesagt, entsprechende Schritte der EZB wären eine grosse Hilfe. Presse: Griechenland dürfte langfristige Sanierungsziele verfehlen Nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" droht Griechenland seine langfristigen Sanierungsziele zu verfehlen. "Die Griechen laufen auf einen Schuldenstand von 140 Prozent des ...Den vollständigen Artikel lesen ...