Angesichts schrumpfender Gewinne will der
Autobauer Daimler
Demnach soll in mehreren Bereichen gespart werden: Die Produktionskosten und Fixkosten sollen gedrückt werden, ebenso die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei Pkws. Bei den Materialkosten habe der Konzern bereits Fortschritte erzielt.
Am Mittwochabend waren Daimlers Zahlen für das dritte Quartal durch eine E-Mail-Panne in den USA bereits vorab an die Öffentlichkeit geraten. Erwartungsgemäß gab der Konzern für das laufende Jahr eine Gewinnwarnung ab und erwartet nun 8 Milliarden Euro operativen Gewinn statt bislang 8,75 Milliarden Euro. Im dritten Quartal lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern mit 1,9 Milliarden Euro etwas höher als von Analysten erwartet. Unter dem Strich verdiente der Konzern 1,2 Milliarden Euro und damit etwa 11 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Daimler will bei dem Dreikampf um die Spitze im Oberklasse-Segment mit BMW und Audi bis 2020 wieder die Nase vorne haben. Aktuell fahren die Stuttgarter der Konkurrenz aber vor allem bei der Profitabilität hinterher. BMW und Audi verdienen laut einer Studie pro verkauftem Auto deutlich mehr Geld als Daimler./mmb/jha/stk
ISIN DE0007100000
AXC0032 2012-10-25/07:48
