Nach dem schlechtesten Tag des Jahres, gingen die US-Börsen am Donnerstag zu Handelsbeginn leicht ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,1 Prozent hinzu.
Von Konjunkturseite gab es positive Nachrichten. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken um 8.000 auf 355.000. In der Vorwoche waren es noch 363.000. Auch das Handelsbilanzdefizit fiel geringer aus als erwartet. Im September tendierte es bei 41,5 Milliarden Dollar, Analysten hatten zuvor mit 45,4 Milliarden Dollar gerechnet.
Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 12.811 Punkten. Der Nasdaq Composite verlor 1,4 Prozent bei 2.895 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Verlust von 1,2 Prozent bei 1.377 Punkten.
Zu den Gewinnern im Dow zählten: Bank of America (+1,7%), Boeing (+1,2%) und Hewlett-Packard (+0,9%). Die größten Verlierer waren: Cisco (-2,2%), McDonald's (-2,0%) und United Technologies (-1,9%).
Zum ersten Mal seit neun Jahren sanken bei McDonald's (-2,0%) die Erlöse unter den Vorjahreswert. Der Umsatz sank im Oktober um 1,8 Prozent. Vor allem in den USA die Gäste aus, aber auch in Europa aßen weniger Menschen einen Burger bei der Fastfood-Kette.
JP Morgan Chase (+0,2%) hat die Genehmigung von der Federal Reserve bekommen, im ersten Quartal 2013 eigene Aktien im Wert von rund drei Milliarden Dollar zurückzukaufen.
Der US-Nahrungsmittelhersteller Kellogg (-0,9%) bekräftigte seine Prognose für 2012. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatzwachstum von zwei bis drei Prozent und einen Gewinnanstieg von vier bis sechs Prozent.
Analysten von Oppenheimer empfehlen ihren Kunden zurzeit Apple (-3,6%) zu kaufen. Nachdem die Aktie etwa 20 Prozent vom Hoch zurückgegangen ist, sei jetzt eine Kaufmöglichkeit gegeben.
Am Freitag schauen wir von Konjunkturseite auf das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan für November, die Import- und Exportpreise für Oktober und den Großhandel für September.


