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09.11.2012 | 12:37
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HVB onemarkets·Mehr Nachrichten von HVB onemarkets

Nach BRIC kommt SMIT


 

Die aufstrebenden Länder Südkorea, Mexiko, Indonesien und Türkei versprechen überdurchschnittliches Aufwärtspotenzial.

 

Jim O'Neill hatte vor elf Jahren den richtigen Riecher. Damals hatte der Anlagestratege der US-Bank Goldman Sachs den Aufschwung der Länder Brasilien, Russland, Indien und China korrekt vorhergesagt. Während die Wachstumsdynamik in den BRIC-Ländern in den vergangenen Monaten nachgelassen hat, sieht Jim O'Neill nun große Chancen in einem weiteren interessanten Quartett, das sich aus Südkorea, Mexiko, Indonesien und der Türkei zusammensetzt.

 

Hohes Wirtschaftswachstum

Jedes der vier Länder weist Wachstumsraten auf, die deutlich über denen der westlichen Industriestaaten liegen. So prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) für Südkorea in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent – im kommenden Jahr soll es sogar bei 3,6 Prozent liegen. Ähnlich hoch sind die erwarteten Wachstumsraten für Mexiko mit 3,8 und 3,5 Prozent sowie für die Türkei mit 3,0 und 3,5 Prozent. Noch stärker wächst nach Ansicht des IWF in diesem und im kommenden Jahr die Wirtschaft in Indonesien mit 6,0 und 6,3 Prozent.

Doch es ist nicht nur die Dynamik, sondern auch die Stabilität, die das neue Länderquartett interessant für Anleger macht. So stufte die Ratingagentur Fitch die Bonität Südkoreas Anfang September auf AA– von A+ herauf. Fitch begründete den Schritt mit der anhaltenden wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität des Landes. Während viele Staaten in Europa unter großen Haushaltsschulden ächzen, weist Südkorea Überschüsse aus. Dass Samsung den US-Konzern Apple insbesondere bei Smartphones immer stärker unter Druck setzt, belegt die Entwicklung Südkoreas zum Hightech-Land.

Auch Mexiko beweist, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung durchaus an der Börse niederschlagen kann. Der mexikanische Aktienindex hat seit Jahresanfang bereits um rund 14 Prozent zugelegt (Stand: 16. Oktober 2012). Ein Grund ist, dass europäische Investoren angesichts der Eurokrise nach vergleichsweise sicheren Anlagemöglichkeiten für ihr Geld suchen und dabei auch mexikanische Aktien und Anleihen für sich entdecken. Indonesien besticht insbesondere durch seinen riesigen Binnenmarkt. Mit knapp 238 Millionen Einwohnern ist es nach China, Indien und den USA das bevölkerungsreichste Land der Erde. Trotz des hohen Rohstoffvorkommens machte der Binnenkonsum zuletzt etwa zwei Drittel des Bruttoinlandsprodukts aus.

Auch die Türkei kann in dieser Hinsicht überzeugen. In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Pro-Kopf-Einkommen der Einwohner nach Angaben der Deutsch-Türkischen Außenhandelskammer in Istanbul im Schnitt mehr als verdreifacht. Davon profitieren türkische Unternehmen.

 

Einfacher Zugang zu Aktien

Viele Aktien der SMIT-Länder lassen sich allerdings nur schwer handeln. Eine Alternative zu Direktinvestments ist der neue S&P SMIT 40 (Price Return) Index (EUR). Er enthält die jeweils zehn größten Aktien der SMIT-Länder Südkorea, Mexiko, Indonesien und Türkei. Jedes Land macht dabei ein Viertel der Gewichtung des S&P SMIT 40 (Price Return) Index (EUR) aus. Ein Index Zertifikat auf diesen Index ist eines der wenigen Investmentprodukte, die es Anlegern auf einfache Weise ermöglicht, breit gestreut auf die vier aufstrebenden Länder zu setzen. Anleger sollten bei dem Investment beachten, dass Index-Zertifikate Inhaberschuldverschreibungen sind. Bei einer Insolvenz der Emittentin droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust.

 

Weitere Infos unter: www.onemarkets.de

 


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