MS Industrie Gruppe mit EBITDA im ersten bis dritten Quartal 2012 in Höhe von plus EUR 12,2 Mio. (+2,0 %)
MS Industrie AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG
13.11.2012 10:45
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MS Industrie AG, München (vormals: 'GCI Industrie AG') (ISIN: DE0005855183)
MS Industrie Gruppe mit EBITDA im ersten bis dritten Quartal 2012 in Höhe von plus EUR 12,2 Mio. (+2,0 %)
München, 13. November 2012
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
die ersten neun Monate des Jahres 2012 waren durch das auftragsbedingte Wachstum, vor allem an allen drei Standorten der MS Spaichingen Gruppe in Deutschland und den USA, geprägt. Die Stückzahlen mehrerer neuer Artikel haben sich deutlich erhöht und die Auftragsbücher in der Schweißtechnik sind gut gefüllt. Am Standort Zittau hat sich im Laufe des Jahres die Anzahl der Mitarbeiter und die Ausrüstung an Maschinen - u.a. mit einer vollstufigen Achsenfertigung für Ventiltriebe - mehr als verdreifacht. In den USA wurde der Umzug von zwei bisher getrennten Gebäuden in Fowlerville in ein neu angemietetes Objekt im Nachbarort Webberville, welches künftig sowohl die Motoren- als auch die Schweißtechnik effizient unter einem Dach beherbergen wird, begonnen und wird zum Ende des Jahres vollzogen sein. Die dynamische Entwicklung spiegelt sich auch in den Kennzahlen zum 3. Quartal 2012 mit einem entsprechenden Volumenwachstum wider.
In Anbetracht der erheblichen strukturellen Anpassungen und Anstrengungen sind wir mit der operativen - und aus betriebswirtschaftlicher Sicht um die nachstehend ausführlicher beschriebenen, rein bilanziellen Sondereffekte zu bereinigenden - Entwicklung der verschiedenen Ergebnis-Ebenen durchwegs zufrieden.
Bis zum Ende des Jahres 2012 wird der Großteil der Wachstumsinvestitionen an allen Standorten der Gruppe abgeschlossen sein, d.h. der Bedarf an Investitionen wird in den kommenden Jahren wesentlich unter dem der letzten Jahre liegen. Parallel dazu erwarten wir eine stetige Steigerung der Auslastung in den einzelnen Fertigungsbereichen.
Nun zu den Finanzdaten und Entwicklungen im Detail:
Der Gesamtumsatz der MS Industrie Gruppe beträgt im Berichtszeitraum kumuliert EUR 132,2 Mio. (Vj. EUR 103,0 Mio.) und ist damit im Vorjahresvergleich erneut um rund 28 %, beziehungsweise sogar rund 31 % gestiegen, wenn man die Umsätze im Vorjahreszeitraum um die Veräußerungserlöse aus Beteiligungsverkäufen (Zehnder Pumpen GmbH und Vantargis AG) bereinigt.
Trotz einem - vor allem aufgrund der erneut eskalierten europäischen Finanzmarktkrise - wieder allgemein leicht eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Umfeld hat sich die Ertragslage der MS Industrie Gruppe in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2012 im Konzern, im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres, was das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen - EBITDA -, das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT -, und das Ergebnis nach Steuern - EAT - betrifft, ebenfalls deutlich positiver entwickelt.
Es ist der MS Industrie Gruppe gelungen, in den ersten drei Quartalen 2012 in den beiden industriellen Hauptsparten Motorentechnik und Schweißtechnik im Konzern ein
- kumuliertes, positives Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen - EBITDA - von rund EUR 12,2 Mio. (Vj. EUR 12,0 Mio.),
und bezogen nur auf das dritte Quartal 2012 ein ebenfalls
- positives Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen - EBITDA - von rund EUR 4,2 Mio. (Vj. EUR 5,3 Mio.) zu erwirtschaften.
Die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres stehen dabei weiterhin ganz im Zeichen der aktiven Bestandsentwicklung und der Konzentration auf das Kerngeschäft Motoren- und Schweißtechnik im deutschsprachigen Mittelstand sowie in USA.
Die Eckdaten des dritten Quartals 2012 (Juli bis September) stellen sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse im dritten Quartal belaufen sich konsolidiert in der Gruppe auf rund EUR 45,3 Mio. (Vj. EUR 37,6 Mio.), das positive Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen - EBITDA - beläuft sich auf rund EUR 4,2 Mio. (Vj. EUR 5,3 Mio.), das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT - auf rund EUR 1,8 Mio. (Vj. EUR 2,8 Mio.), das Ergebnis vor Steuern - EBT - auf rund EUR 0,7 Mio (Vj. EUR 0,2 Mio.) und das Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen - EAT - auf rund EUR 0,2 Mio (Vj. EUR 0,3 Mio.).
Im Verhältnis zum Umsatz ist das EBITDA im dritten Quartal 2012 mit 9,3 % vom Gesamtumsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 annähernd konstant geblieben.
Die Eckdaten der ersten drei Quartale 2012 (Januar bis September) stellen sich wie folgt dar:
Der kumulierte Gesamtumsatzerlös betrug in den ersten drei Quartalen 2012 rund EUR 132,2 Mio. (Vj. EUR 103,0 Mio.), davon EUR 116,0 Mio. (Vj. EUR 83,7 Mio.) aus der Konsolidierung der MS Spaichingen Gruppe (vormals: Maschinenfabrik Spaichingen Gruppe).
Im Absatzmarkt USA wurden hierbei in den ersten drei Quartalen 2012 Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt rund EUR 55,6 Mio. erzielt. Das bedeutet, dass kumuliert in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2012 bereits rund 42 % der konsolidierten Gesamtumsatzerlöse der MS Industrie Gruppe im nordamerikanischen Markt erzielt wurden.
Es wurde ein kumuliertes Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen - EBITDA - in Höhe von rund EUR 12,2 Mio. (Vj. EUR 12,0 Mio.) erzielt, bzw. ein kumuliertes operatives Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT - von rund EUR 5,0 Mio. (Vj. EUR 4,6 Mio.).
Im kumulierten, operativen Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT- und im kumulierten Vorsteuerergebnis - EBT- der ersten drei Quartale 2012 sind negative, unrealisierte, USD-Währungskurseffekte in Höhe von EUR - 0,8 Mio. enthalten; im kumulierten Ergebnis des ersten Halbjahres 2012 waren saldiert negative, unrealisierte, USD-Währungskurseffekte in Höhe von insgesamt EUR - 0,4 Mio. enthalten, dies bedeutet einen ergebniswirksamen Mehraufwand in Höhe von insgesamt EUR - 0,4 Mio. vor latenten Steuern im dritten Quartal 2012. Dieser Währungskurseffekt ist rein konsolidierungstechnischer Natur und hat keinen Einfluss auf den Cash Flow der Periode.
Im kumulierten, operativen Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT- und im kumulierten Vorsteuerergebnis - EBT- der ersten drei Quartale 2011 waren positive, unrealisierte USD-Währungskurseffekte in Höhe von EUR 0,4 Mio. enthalten; im kumulierten Ergebnis des ersten Halbjahres 2011 waren negative, unrealisierte USD-Währungskurseffekte in Höhe von EUR - 1,3 Mio. enthalten, dies bedeutete im Vorjahr im dritten Quartal 2011 einen ergebniswirksamen Mehrertrag in Höhe von insgesamt EUR 1,7 Mio. vor latenten Steuern. Dieser positive Währungseffekt im dritten Quartal des Vorjahres beruhte vor allem auf dem starken Anstieg des USD-Kurses um rund 8 % im Verlauf des dritten Quartals 2011. Dieser Währungskurseffekt war ebenfalls rein konsolidierungstechnischer Natur.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthielten im Vorjahreszeitraum periodenfremde Erträge aus der Wertaufholung von in Vorjahren wertberichtigten Forderungen in Höhe von rund EUR 0,5 Mio. sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von rund EUR 1,3 Mio.
In der Gruppe liegt das kumulierte Ergebnis vor Steuern - EBT - der ersten drei Quartale 2012 bei rund EUR 0,9 Mio. (Vj. EUR -0,3 Mio.).
Im kumulierten Ergebnis vor Steuern - EBT - der ersten drei Quartale 2012 ist ein negatives Nettoergebnis aus der Bewertung von Finanzderivaten (Zinsswaps/-caps, Devisenforwards) zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von insgesamt rund EUR -0,1 Mio. enthalten. Im Vorjahresvergleichszeitraum war ein kumuliertes, negatives, Nettoergebnis in Höhe von insgesamt EUR -1,1 Mio. aus der Bewertung von Finanzderivaten enthalten.
In der Gruppe liegt das kumulierte Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen - EAT - der ersten drei Quartale 2012 bei rund EUR 2,0 Mio. (Vj. EUR 0,9 Mio.).
Die Differenz zwischen dem Ergebnis vor Steuern (EBT) und dem Ergebnis nach Steuern (EAT) beruht im aktuellen Geschäftsjahr wie im Vorjahr vor allem auf latenten Steuererträgen in Höhe von EUR 2,0 Mio. (Vj. EUR 1,4 Mio.). Im aktuellen Geschäftsjahr wirkt sich hier vor allem die Aktivierung der latenten Steuerforderungen aufgrund der im Rahmen der in 2012 neu abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträge möglichen Nutzung der bestehenden ertragsteuerlichen Verlustvorträge der Muttergesellschaft MS Industrie AG ab dem Geschäftsjahr 2012 aus.
Das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens MS Industrie AG zurechenbare kumulierte Ergebnis pro Aktie - EpS ('Earnings per Share') - beläuft sich in den ersten drei Quartalen auf Basis des gewichteten Durchschnitts der bis zum 30. September 2012 ausgegebenen Stückaktien (durchschnittlich 29,2 Mio. Stückaktien) nach IAS 33 unverwässert und verwässert auf rund EUR 0,07 (Vj. EUR 0,03 auf Basis von 29,0 Mio. Stückaktien).
Zum Stichtag 30. September 2012 beliefen sich die liquiden Mittel im Konzern auf EUR 8,0 Mio. (31. Dezember 2011: EUR 5,1 Mio.), davon rund EUR 7,0 Mio. aus der. MS Spaichingen Gruppe. Der Finanzmittelfonds belief sich zum 30. September 2012 auf rund EUR 5,2 Mio. (31. Dezember 2011: EUR -2,0 Mio.), davon EUR 4,7 Mio. aus der MS Spaichingen GmbH.
Der stichtagsbezogene Aufbau des Finanzmittelfonds im Konzern und die überproportional starke Zunahme der liquiden Mittel im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag sowie zum Zwischenbilanzstichtag 30. Juni 2012 sind in erster Linie auf den positiven Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit in der MS Spaichingen Gruppe zurückzuführen.
Die im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag trotz des positiven Periodenergebnisses leicht gesunkene Eigenkapitalquote im Konzern beträgt zum 30. September 2012 - unter anderem wegen der im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag um rund 6,8 % gestiegenen Bilanzsumme sowie der gebildeten Rückstellung für 'Earn-Out-Verpflichtungen' aus der Einbringung von 10 % der Anteile an der Elektromotorenwerk Grünhain GmbH - rund 24,0 % (31. Dezember 2011: 24,9 %).
Die feste Mitarbeiterzahl in der Gruppe zum 30. September 2012 ist mit aktuell 861 Mitarbeitern im Vergleich zum 31. Dezember 2011 um 86 Mitarbeiter gestiegen (31. Dezember 2011: 775 Mitarbeiter).
In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2012 ergaben sich im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag 31. Dezember 2011 mit Ausnahme der - aufgrund des Verkaufs von 100 % der Anteile erfolgten - Endkonsolidierung der Lupus 11 GmbH & Co. Solarpark Haunsfeld II KG, Mörnsheim, sowie ihrer Komplementärin Lupus 11 GmbH, Grünwald, zum 30. September 2012, keine Veränderungen im Konsolidierungskreis der MS Industrie AG.
Kommentierung und aktueller Geschäftsverlauf: Das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2012 sowie die ersten sechs Wochen des vierten Quartals 2012 waren vor allem durch die folgenden Ereignisse geprägt:
Seit dem Stichtag 30. September 2012 haben sich die geschäftlichen Aktivitäten der operativen Tochtergesellschaften in der ersten Hälfte des vierten Quartals des laufenden Geschäftsjahres 2012 entsprechend den Erwartungen weiterhin positiv entwickelt.
Die bestehende Eigenkapitaldecke auf Einzel- und Konzernebene sollte bei der MS Industrie AG und ihren Tochtergesellschaften langfristig ausreichen, um die nach wie vor bestehende Unsicherheitsphase auf den Finanzmärkten ausgleichen zu können.
Im Hinblick auf die Zielerreichung für das gesamte Geschäftsjahr 2012 hat die Geschäftsentwicklung der ersten drei Quartale 2012 die Erwartungen des Vorstands leicht übertroffen.
Der Vorstand der MS Industrie AG hat im dritten Quartal 2012 insgesamt 47.360 Stück im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms in Vorjahren erworbene eigene Aktien mit einem Gesamtbuchwert von EUR 0,05 Mio. im Rahmen eines vom Aufsichtsrat bereits im Geschäftsjahr 2010 genehmigten Aktienbonusprogrammes unentgeltlich an drei Geschäftsführer von zwei Tochtergesellschaften der MS Industrie AG übertragen. Damit befinden sich zum Stichtag 30. September 2012 noch 211.640 Stück eigene Aktien mit einem Gesamtbuchwert von EUR 0,23 Mio. im Bestand der MS Industrie Gruppe (31. Dezember 2011: 259.000 Stück mit Gesamtbuchwert von EUR 0,28 Mio.).
Zur Entwicklung der industriellen Aktivitäten im Einzelnen:
Die MS Spaichingen GmbH (vormals: Maschinenfabrik Spaichingen GmbH), Spaichingen, ('MS') stellt hochwertige mechanische Baugruppen und Komponenten, Ultraschall-Heißluft- und Heizkontakt-Sondermaschinen für die Automobilindustrie, sowie Ultraschallschweißsysteme für die Verpackungsindustrie her. Mit Wirkung der Handelsregistereintragung vom 27. September 2012 wurde im Rahmen der Vereinheitlichung der 'Corporate-Identity' der MS Industrie Gruppe im Nachgang zur Neufirmierung der Muttergesellschaft in MS Industrie AG auch die größte Tochtergesellschaft von Maschinenfabrik Spaichingen GmbH in MS Spaichingen GmbH umfirmiert.
MS ist vielschichtiger als die meisten Hersteller und entwickelt, konstruiert und fertigt eine Vielzahl innovativer Lösungen. Das Unternehmen verfügt über Produktionsstandorte in Deutschland und seit dem Geschäftsjahr 2007 einen weiteren in den USA und beliefert namhafte Kunden der internationalen Automobilindustrie (wie z.B. Daimler, MAN, MTU, ZF Friedrichshafen). Im Jahr 2005 gewann die MS bereits den langfristigen Liefervertrag als einer der wenigen 'Single-Source-Supplier' für das Ventiltriebsystem der neuen Daimler Motorengeneration 'NEG' ('New Engine Generation') 'Blue Efficiency Power OM 47X' ('Weltmotor') für schwere Nutzfahrzeuge.
Der Spritverbrauch der neuen LKW-Motorengeneration von Daimler ist bereits in der Variante mit 'EURO V'-Emissionsstandard um bis zu 7 % geringer als beim Vorgängermodell und die Laufleistung wurde um etwa 20 % auf rund 1,2 Mio. Kilometer erhöht. Der deutlich geringere Kraftstoffverbrauch ist ein wichtiges Verkaufsargument, da die Kraftstoffkosten von schweren LKW bis zu rund 35 % der Gesamtkosten über die gesamte Laufleistung ausmachen. Ab Anfang 2014 wird europaweit für jedes neuzugelassene Nutzfahrzeug der Emissionsstandard 'Euro VI' Pflicht. In den USA lässt sich der steigende Bedarf an neuen LKW neben der neuen, strengeren Abgasnorm für Nutzfahrzeuge ('EPA 10') unter anderem auf das hohe Durchschnittsalter der aktuell eingesetzten LKW-Flotten von rund sieben Jahren zurückführen. Aufgrund der schrittweisen Marktdurchdringung der neuen Generation von Daimler LKW-Motoren besteht eine vergleichsweise hohe Planbarkeit der zukünftigen Umsätze. Für 2012 plante Daimler bereits den Bau von rund 100.000 LKW-Motoren der neuen Generation. In den Folgejahren soll die Anzahl um jeweils rund 25 % ansteigen; bis in vier bis fünf Jahren sollen dann jährlich rund 200.000 Motoren verkauft werden. Erfahrungsgemäß kann dabei von einem Gesamtlebenszyklus der neuen Motorengeneration von etwa 30 Jahren ausgegangen werden.
In ihrer aktuellen Studie 'Forces at work', entwerfen die Unternehmensberater von 'McKinsey' ihre Vision vom LKW-Markt der Zukunft - und geben einen grundsätzlich positiven Ausblick. Die Macher der Studie prognostizieren bis zum Jahr 2020 ein Wachstum für den weltweiten Markt für schwere LKW von derzeit rund Euro 125 Milliarden auf über Euro 190 Milliarden Umsatz p.a. Noch wichtiger ist aber, dass auch der Gesamtgewinn der Lkw-Hersteller von derzeit Euro 7,2 Milliarden auf geschätzte Euro 10,5 Milliarden p.a. wachsen soll. Die Studie betont die unverändert hohe Relevanz der Absatzmärkte Europa und USA für die Hersteller. Zwar werde im Jahr 2020 nur noch knapp jeder dritte LKW in diesen Märkten abgesetzt. Doch durch die hohen Margen werden gemäß der Studie in Europa und den USA zusammen weiterhin 60 % des weltweiten Gesamtgewinns aus dem Verkauf von LKW erzielt. Allein in Europa ist die Profitabilität mit fast 7,3 % derzeit fast dreimal so hoch wie in China mit 2,6 %. Die Studie prognostiziert, dass dieser lukrative Markt aufgrund von fehlendem Know-How der Hersteller aus den Schwellenländern und neuen Emissionsregeln wie 'Euro-VI' wohl auch in Zukunft weiterhin fest in der Hand westlicher Hersteller bleibt. Um das hohe Preisniveau zu rechtfertigen, müssen die etablierten Hersteller jedoch weiterhin in kraftstoffeffiziente Fahrzeuge investieren. Von den Wachstumspotentialen sollten vor allem die großen Lastwagenhersteller profitieren. Derzeit beherrschen die zwei weltweit aufgestellten LKW-Hersteller Daimler und Volvo zusammen etwa 34% des Marktes. Die Marken MAN und Scania kommen gemeinsam auf einen Marktanteil von etwa 21 %, dies macht zusammen mit Daimler und Volvo 55%. MS beliefert beide großen deutschen Hersteller.
Die Aussagen der Studie werden durch aktuelle Entwicklungen bestätigt. Daimler hat gemäß Presseveröffentlichungen bis Ende August 2012 weltweit insgesamt 20 % mehr LKW abgesetzt als im Vorjahr und setzt langfristig auf weiteres Wachstum; dies betrifft neben dem westeuropäischen Markt insbesondere auch den nordamerikanischen Markt, auf dem MS ebenso als Zulieferer mit lokaler Fertigung aktiv ist.
Im Bereich der Schweißtechnik für den Maschinenbau ist die Auftragslage von MS ebenfalls weiterhin sehr gut, die Auftragsbestände reichen bis weit in das 2. Quartal 2013. Da die Auslastung hier nicht direkt von der Anzahl der produzierten Fahrzeuge, sondern überwiegend von der Einführung neuer Modelle abhängt, ist dieser Bereich konjunkturresistenter als der Bereich Motorentechnik und nur sehr eingeschränkt krisenanfällig.
Bei Ultraschallschweißsystemen für die Verpackungsindustrie hat MS ein hochinnovatives System entwickelt, das ohne die sogenannte 'Opferfolie' auskommt. Erhebliche Kosteneinsparungen im oberen sechsstelligen Bereich sind nun beim Trennschweißen von Verpackungen möglich. Die neue Anlage 'MS SoniPAC CuS 4000i' vereint neben den Vorzügen der Ultraschall-Technologie die Fertigungsschritte Versiegeln und Stanzen. Die entscheidenden Prozesse in einer Verpackungsanlage, das Verschweißen und das Trennen einzelner Verpackungen werden so ohne die Notwendigkeit der Verwendung von 'Opferfolien' in einem Prozess zusammengefasst. Das modulare Konzept ermöglicht nahezu alle denkbaren Anwendungen rund um die Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen. Es lässt sich zudem problemlos in geplante oder bereits bestehende Produktionslinien integrieren. Die Technik zum Trennschweißen ohne Opferfolien ermöglicht erhebliche Material- und Energieeinsparungen, wovon die Kunden wiederum durch extrem kurze Amortisationszeiten von drei bis maximal achtzehn Monaten profitieren. Anwendungsbeispiele finden sich bei der Verpackung anspruchsvoller - stark staubender, fetthaltiger, entgasender oder pastöser - Füllgüter, wie z.B. bei Lebensmitteln, aber auch bei Non-Food-Artikeln. Zusätzlich zu den niedrigeren Stückkosten können speziell bei thermoplastischen Kunststoffen durch das Verschweißen mit Ultraschalltechnologie neben den Energieeinsparungen (Stichwort: 'Nachhaltigkeit') im Vergleich zum herkömmlichen, thermischen Schweißverfahren erheblich bessere Nahtverbindungen erreicht werden. Am 31. August 2012 wurde - im Zusammenhang mit der zweiten Wahl der MS in Folge zu einem der 'TOP 100 innovativsten Unternehmen' Deutschlands - das 'MS SoniPAC CuS 4000i' - Ultraschalltrennschweißmodul zur 'Innovation des Jahres 2012' gekürt.
MS hat ihre Produkte im Verpackungssegment im Oktober 2012 erneut sehr erfolgreich auf der Fachmesse 'PACK-EXPO' in Chicago, Illinois/USA, vorgestellt. Die 'PACK-EXPO' ist mit rund 25.000 Ausstellern Nordamerikas größte Fachmesse für die verpackungs- und kunststoffverarbeitende Industrie. Dem europäischen Markt hat MS ihre Innovationen bereits im April 2012 auf der 'Hannover Messe' in Düsseldorf, im September 2012 auf der 'FachPack', in Nürnberg und nun erneut im Oktober 2012 auf der 'FAKUMA' - der Internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung - in Friedrichshafen präsentiert (die 'FAKUMA' ist eine der wichtigsten Kunststoff-Fachmessen in Europa).
Die MS Spaichingen-Gruppe wird im Geschäftsjahr 2012 an den beiden deutschen Standorten Spaichingen und Zittau sowie am US-Standort Webberville - wohin die MS USA vom bisherigen Standort Fowlerville im Laufe des vierten Quartals umziehen wird - mit über 600 Mitarbeitern voraussichtlich einen hochgerechneten, konsolidierten Umsatz in Höhe von rund EUR 150 Mio. erwirtschaften. In den ersten drei Quartalen verzögerte sich teilweise noch die Beschaffung der für die steigenden Kapazitätsbedürfnisse bestellten Maschinen, was höhere Materialaufwendungen durch den verstärkten Einkauf von Fremdleistungen bei anderen Zulieferern zur Folge hatte. Für das kommende Geschäftsjahr 2013 geht die MS-Geschäftsleitung erneut von einer nochmals verbesserten Auftragslage aus.
Das MS-Werk Zittau hat die ursprünglich erst für das Jahresende 2012 geplante Mitarbeiterzahl von 70 Mitarbeitern bereits erreicht und wächst stetig weiter. Nachdem die Tochtergesellschaft in Zittau im Jahr 2011 ihre Produktionsflächen durch Umbau einer Halle mit 1.400 Quadratmetern und durch Neubau von rund 1.500 Quadratmetern erweitert hat, steht momentan der Aufbau einer neuen Verladehalle auf dem Programm. Im Frühjahr 2012 wurden schrittweise 24 neue Bearbeitungszentren in Betrieb genommen, um die Produktion von wichtigen Komponenten und Baugruppen für LKW, vor allem von Daimler und MAN fertigen zu können. Derzeit wird eine Montageabteilung für Ventiltriebkomponenten aufgebaut und die Produktion gestartet. Damit werden auch diese Baugruppen - teils an weltweit einzigartigen Maschinen - künftig direkt von Zittau aus weltweit ausgeliefert. Für das 4. Quartal beziehungsweise das kommende Geschäftsjahr wurden weitere hocheffiziente Bearbeitungszentren geordert und so soll das Unternehmen weiterhin wachsen.
Die Elektromotorenwerk Grünhain GmbH, Grünhain-Beierfeld, ('EMGR') ist erfolgreicher Hersteller kundenspezifischer Elektromotoren in unterschiedlichen Bauweisen sowie verwandter Produkte. EMGR verfügt außerdem über eine eigene Aluminiumdruckgießerei für Eigen- und Fremdbedarf (vor allem für die Automobilindustrie). Im Juli 2012 wurde durch den 'TÜV SÜD' im Rahmen des bereits fünften Wiederholungsaudits seit 2007 in Folge die Norm-Konformität des von EMGR eingesetzten Qualitätsmanagementsystems nach 'ISO 9001' erneut bestätigt. Für die weitere Forcierung des bisher eher organischen Wachstums der EMGR sollen zunächst die Vertriebsaktivitäten im europäischen Ausland verstärkt werden. Verhandlungen zur Übernahme weiterer Druckgussteile von Hauptkunden laufen. Weiterhin wird das Marktpotential für kundenspezifische Qualitätsmotoren in weiteren Industriesegmenten und die Kooperation mit weiteren Herstellern geprüft. Ein Beispiel hierfür ist eine sich anbahnende Kooperation mit der 'MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG', Sangerhausen, im Bereich Elektromotoren für batteriebetriebene Elektrofahrräder, sogenannte 'E-Bikes', die sich auf dem weltweiten Markt für Zweiräder seit geraumer Zeit auf dem Vormarsch befinden.
Die Umsatzentwicklung der EMGR verlief in den ersten drei Quartalen zwar leicht unter Plan und unter Vorjahresniveau. Es konnte jedoch in den ersten drei Quartalen trotzdem ein positives Vorsteuerergebnis im sechsstelligen Bereich erzielt werden. Die aktuelle Auftragslage ist weiterhin gut, so dass aus heutiger Sicht für das Jahr 2012 wieder ein gutes Ergebnis erzielt werden kann.
Zur Entwicklung der Immobilienaktivitäten im Einzelnen:
Die nunmehr von der GCI BridgeCapital AG, München, fortgeführte Projektplanung für die Genehmigung einer Photovoltaikanlage auf dem Grundstück Leipzig/Wiederitzsch befindet sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Zwischenmitteilung weiterhin in vollem Gange. Am 11. September 2012 tagte der Ortschaftsrat des Stadtteils Wiederitzsch und genehmigte einstimmig das Vorhaben. In der Ratsversammlung am 17. Oktober 2012 erfolgte dann ein entsprechender Beschluss der Stadt Leipzig, der nun ermöglichen sollte, dass der Bau der Photovoltaikanlage durch einen externen Bauträger oder Investor spätestens im ersten Quartal des Jahres 2013 erfolgen kann. Derzeit laufen noch bis zum 5. Dezember 2012 die öffentliche Auslegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans sowie parallel Gespräche mit verschiedenen Investoren über den Bau und die Finanzierung der ca. 4,5 MW-Photovoltaikanlage, wobei sich die GCI BridgeCapital AG auf den Abschluss der Baurechtschaffung, die Veräußerung der Projektrechte und anschließend eine reine Verpachtungslösung konzentriert.
Die Beno Immobilien GmbH, München, ('BENO') hat bereits im ersten Quartal des Vorjahres die 100%ige Tochtergesellschaft MS Immobilien GmbH, Zittau, gegründet und das Grundstück für die zusätzliche neue Betriebsimmobilie der MS Powertec GmbH, Zittau, erworben, auf dem seit dem 1. Quartal 2012 von der MS Powertec GmbH, einer 100 %igen Tochtergesellschaft der MS Spaichingen GmbH, Teile für die neue Daimler Motorengeneration 'NEG' ('New Engine Generation') 'Blue Efficiency Power OM 47X' ('Weltmotor') für schwere Nutzfahrzeuge produziert werden. Die Akquisition von zwei neuen, strategisch passenden, Immobilienprojekten wird derzeit intensiv geprüft und soll möglicherweise noch bis zum Geschäftsjahresende realisiert werden.
Aktuelles aus den sonstigen Beteiligungen:
'iPAYst', die neue, softwaregestützte Bezahllösung für 'Smartphones' aus dem Hause der 28 %igen, im Entry Standard gelisteten, Technologiebeteiligung UMT United Mobility Technology AG, München, (WKN 528610, ISIN DE0005286108) kann seit August 2012 in der Beta-Version mit persönlichem Nutzer-Code testweise in München verwendet werden. Erster Anbieter der innovativen, mobilen Bezahlmöglichkeit via Smartphone, in der nun angelaufenen 'Realtime-Pilot-Phase' ist ein Gourmetrestaurant in zentraler Lage in der Münchner Innenstadt. Im Rahmen des weiteren 'Roll-Outs' des Systems sollen jetzt weitere Händler im PoS-('Point-of-Sale')-Bereich, z.B. Restaurants und Retail-Stores, sowie E-Commerce-Shops angebunden werden und damit unmittelbar von den Vorteilen der neuen, schnellen und sicheren Bezahllösung profitieren. Darüber hinaus ermöglicht das System aber auch erstmals das Einkaufen und Bezahlen mit dem Smartphone aus Printmedien heraus, sowie von Schaufenstern und von Außenwerbung. Der angelaufene Roll-Out bezieht sich im ersten Schritt auf Deutschland und soll im Folgenden auf die Türkei sowie auf Italien ausgeweitet werden. Weitere Informationen zu 'iPAYst' sind unter www.ipayst.com abrufbar.
Am 25. September 2012 hat der Finanzinvestor Phoenix Tree HSC Investment mit Sitz in China mit Hilfe der unabhängigen Beratungsexpertise der GCI Management Consulting GmbH, München, ('GCI'), einer 30 %igen Tochtergesellschaft der MS Industrie AG, 100% der Geschäftsanteile an dem renommierten österreichischen Motorenhersteller Steyr Motors GmbH, Steyr, Österreich, (Spezialist für die Entwicklung und Produktion von Hochleistungs-Dieselmotoren für eine breite Anwendungspalette) erworben. Die Unternehmensverkaufstransaktion wurde originär von der GCI Management Consulting GmbH initiiert und käuferseitig von der ersten Kontaktaufnahme über das Signing bis zum endgültigen Closing begleitet. GCI agiert seit 1991 branchenübergreifend als unabhängiges Beratungsunternehmen für mittelständische Unternehmen und Konzerneinheiten. GCI bietet seine professionelle Unterstützung mit einer starken Umsetzungsorientierung in den Bereichen M&A / Transaction Services, Corporate Finance sowie Performance Management / Business Development an und verfügt derzeit über intensive Kontakte zu verschiedenen chinesischen Investorengruppen, die auf der Suche nach interessanten Investitionsmöglichkeiten sind, um führende europäische Technologien mit chinesischem Marktpotential zu kombinieren.
Ende September wurden 100 % der Anteile an der ehemaligen Tochtergesellschaft Lupus 11 GmbH & Co. Solarpark Haunsfeld II KG, Mörnsheim, sowie ihrer Komplementärin Lupus 11 GmbH, Grünwald, zu einem Gesamtkaufpreis von rund EUR 1,4 Mio. veräußert. Die Endkonsolidierung der Lupus 11 GmbH & Co. Solarpark Haunsfeld II KG, sowie ihrer Komplementärin Lupus 11 GmbH erfolgte deshalb mit Wirkung zum 30. September 2012. Aus der Veräußerung ist der MS Industrie AG ein Gesamtkaufpreis in Höhe von EUR 1,4 Mio. zugeflossen. Der Buchverlust aus der Veräußerung beträgt im Konzern rund EUR -0,1 Mio. Der Veräußerungserlös lag jedoch insgesamt rund EUR 0,2 Mio. über den originären Anschaffungskosten der Beteiligung.
Die MS Industrie AG rechnet aus heutiger Sicht unverändert mit konsolidierten Umsatzerlösen in Höhe von rund EUR 170 Mio. (Forecast) für das laufende Geschäftsjahr 2012.
Oberstes Ziel bleibt es daher weiterhin, für das Gesamtjahr 2012, wie auf der Hauptversammlung Ende Juni 2012 bereits vom Vorstand erläutert, ein nochmals deutlich positiveres Nachsteuerergebnis (EAT) sowie ein nochmals klar besseres Ergebnis je Aktie ('EpS') - verglichen mit dem Geschäftsjahr 2011 - zu erwirtschaften. Die operative Ergebnislage der gehaltenen Beteiligungen lässt hierzu in den ersten drei Quartalen 2012 und der ersten Hälfte des vierten Quartals klare und eindeutige Signale erkennen und der Vorstand ist deshalb, bezogen auf das Gesamtjahr 2012, trotz der unverändert sehr schwer einzuschätzenden gesamtwirtschaftlichen Lage, vorsichtig optimistisch.
Weitere Kennzahlen im Zusammenhang mit dem angestrebten Wachstum finden Sie im 'Fact Sheet' der Gesellschaft auf der Homepage www.ms-industrie.ag unter 'Investor Relations'.
Diese Zwischenmitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf derzeitigen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Unsicherheiten und Risiken, die durch die MS Industrie AG nicht beeinflusst werden können. Sollten derartige Unsicherheiten oder Risiken eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese zukunftsbezogenen Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von der MS Industrie AG weder beabsichtigt, noch übernimmt die MS Industrie AG eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieser Zwischenmitteilung anzupassen.
Obwohl jegliche erforderliche Sorgfalt angewandt wurde, um sicherzustellen, dass die oben dargestellten Fakten korrekt sowie die hierin dargestellten Ansichten fair und angemessen sind, ist dieser Zwischenbericht selektiver Natur. Wenn Informationen und Statistiken aus externen Quellen zitiert werden, sind diese Informationen und Statistiken nicht dahingehend zu interpretieren, dass sie von der Gesellschaft korrekt übernommen oder bestätigt wurden. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Aktien der MS Industrie AG dar.
Die MS Industrie AG (vormals GCI Industrie AG), München, ist eine börsennotierte Management- und Investmentgesellschaft. Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie konzentriert sich die MS Industrie AG auf Mehrheitsbeteiligungen an profitablen Unternehmen mit hohem Wertsteigerungspotenzial im deutschsprachigen Mittelstand in den Bereichen Motoren- und Schweißtechnik, flankiert durch ausgesuchte Engagements im industriellen Immobiliensektor.
Mit freundlichen Grüßen
MS Industrie AG - Der Vorstand
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