Das Ende der Financial Times Deutschland wird auch im Netz diskutiert. Viele Leser bedauern das Aus der lachsrosa Wirtschaftszeitung und sprechen dem Redaktionsteam Mut zu.
Ein "Love-" oder "Candystorm" ist das Gegenteil von einem "Shitstorm". Statt einer Welle der Empörung bricht über die Betroffenen eine Welle der Empathie und des Wohlwollens herein.
Einen solchen "Lovestorm" hat das Team der Financial Times Deutschland in den vergangenen Tagen erlebt – jedenfalls wenn es nach den Autoren des Social-Media-Blogs "Social Punk" geht. Sie haben die Facebook-Seite der FTD beobachtet: Unlängst hatte die FTD-Redaktion hier ein Statement ihres Chefredakteurs Steffen Klusmann gepostet. Tatsächlich reagierten die Fans der Facebook-Page prompt auf die Stellungnahme zum FTD-Aus – und überschütteten die Redaktion mit Komplimenten.
So schreibt ein Nutzer, die FTD sei "der einzigste Grund, auch mal die 60 Kilometer zur Uni mit dem Zug zu fahren", ein anderer konstatiert: "Verdammt schade, mein meistgelesenes Printmedium. Ein herber Verlust für die Medienlandschaft, da eine der wenigen gut recherchierten Zeitungen."
Auch ...
Den vollständigen Artikel lesen ...