Zürich (ots) - Die Holdinggesellschaft Aevis verfolgt einen
aggressiven Wachstumskurs im Schweizer Gesundheitsmarkt. Aktuell
verhandelt die Westschweizer Gruppe über ihre Tochterfirma Genolier
Swiss Medical Network gleich mit zwei Spitälern und einem
Reha-Zentrum über eine mögliche Übernahme, wie Aevis-Chef Antoine
Hubert im Interview mit der «Handelszeitung» sagt. Doch die
Integration der drei Einrichtungen ins Aevis-Netz genügt ihm nicht:
«Für Genolier sehen wir mittelfristig 20 bis 25 Kliniken.» Aktuell
gehören erst elf Privatspitäler zur Gruppe. Hubert strebt also mehr
als eine Verdoppelung an. Er verneint zwar, dass seine
Wachstumsstrategie darauf abziele, die Hirslanden-Gruppe als Nummer 1
auf dem Schweizer Privatklinikmarkt abzulösen. Faktisch aber arbeitet
er zumindest daran, zur Markführerin aufzuschliessen.
In der Schweiz gibt es gemäss den aktuellsten Zahlen des
Privatspitalverbandes gut fünfzig Privatspitäler und 15 private
Rehabilitationszentren. In den Akutspitälern stehen gegen 4300 Betten
für Patienten bereit. Die Branche als Ganzes erwirtschaftet einen
Umsatz von gegen 3 Milliarden Franken. Über ein Drittel davon geht
auf das Konto der 14 Hirslanden-Spitäler. Aevis ihrerseits kam 2011
auf einen Umsatz von gut 200 Millionen Franken. Dieses Jahr
erwirtschaftete die Gruppe allein in den ersten sechs Monaten schon
über 160 Millionen Franken.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Mehr Informationen erhalten Sie unter der Nummer 043 444 59 00.
aggressiven Wachstumskurs im Schweizer Gesundheitsmarkt. Aktuell
verhandelt die Westschweizer Gruppe über ihre Tochterfirma Genolier
Swiss Medical Network gleich mit zwei Spitälern und einem
Reha-Zentrum über eine mögliche Übernahme, wie Aevis-Chef Antoine
Hubert im Interview mit der «Handelszeitung» sagt. Doch die
Integration der drei Einrichtungen ins Aevis-Netz genügt ihm nicht:
«Für Genolier sehen wir mittelfristig 20 bis 25 Kliniken.» Aktuell
gehören erst elf Privatspitäler zur Gruppe. Hubert strebt also mehr
als eine Verdoppelung an. Er verneint zwar, dass seine
Wachstumsstrategie darauf abziele, die Hirslanden-Gruppe als Nummer 1
auf dem Schweizer Privatklinikmarkt abzulösen. Faktisch aber arbeitet
er zumindest daran, zur Markführerin aufzuschliessen.
In der Schweiz gibt es gemäss den aktuellsten Zahlen des
Privatspitalverbandes gut fünfzig Privatspitäler und 15 private
Rehabilitationszentren. In den Akutspitälern stehen gegen 4300 Betten
für Patienten bereit. Die Branche als Ganzes erwirtschaftet einen
Umsatz von gegen 3 Milliarden Franken. Über ein Drittel davon geht
auf das Konto der 14 Hirslanden-Spitäler. Aevis ihrerseits kam 2011
auf einen Umsatz von gut 200 Millionen Franken. Dieses Jahr
erwirtschaftete die Gruppe allein in den ersten sechs Monaten schon
über 160 Millionen Franken.
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