Die Verhandlungen um den Haushalt der USA hält Anleger in Atem. Der Pessimismus nimmt zu und Investoren verkaufen Aktien. Konjunkturdaten bekommen keine Beachtung. Alle Augen schauen aufs Weiße Haus.
Die US-Aktienmärkte haben die Handelswoche angesichts der näher rückenden Fiskalklippe mit Verlusten beendet. Ein Spitzentreffen von US-Präsident Barack Obama und Kongressabgeordneten am Freitag in Washington brachte bis Börsenschluss keine Lösung. Zudem zeichnete sich ab, dass Obama keinen neuen Vorschlag zur Beilegung des erbittert geführten Streits machen würde. Stattdessen wolle er über einen Plan abstimmen lassen, der die von den Republikanern abgelehnten Steuererhöhungen für Spitzenverdiener beinhalte, verlautete aus dem Treffen. Das Thema dominierte bereits in den vergangenen Tagen den Handel - Konjunkturdaten spielten daher kaum eine Rolle.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab zu Handelsschluss am Freitag um 1,2 Prozent auf 12.938 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 1,1 Prozent auf 1402 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,8 Prozent auf 2960 Punkte. Es war der fünfte Tagesverlust in Folge - der S&P hat solche eine Verluststrecke seit einem Vierteljahr nicht erlebt. Im Wochenvergleich verloren Dow und S&P jeweils rund ...
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